Hochstimmung trotz Hochwasser – erste persönliche Eindrücke

Die Vorbereitungen für den Wechsel zur Donau-Universität Krems laufen auf Hochtouren: Rechner und Festplatte sind planmäßig geliefert worden, so dass ich mich von dieser Seite bereits über Ostern für die neue Position arbeitsfähig machen kann. Auch die Ausschreibungen sind universitätsintern bereits auf den Weg gebracht. Nächster wichtiger Eckpunkt auf den wir uns in meinem Department inhaltlich ausrichten, ist eine Klausur aller Mitarbeiter/-innen Anfang Juli. Bis dorthin sollten die neue Stellen (hoffentlich!) schon besetzt und das Team damit komplett sein.

Heute morgen gibt es einen ersten Foto-shooting Termin an der DUK, damit die Presseaussendungen zu meinem Wechsel anlaufen können.

Die augenblickliche Hochwassersituation ist allgegenwärtig. Die Situation ist angespannt wegen zweier Dammbrüche an der March, nicht all zu weit von Krems entfernt (ca. 40 km). Ein Abendtermin mit einem Mitarbeiter musste vorzeitig abgebrochen werden, als er von seiner Frau angerufen wurde, weil die Evakuierung seiner Familie unmittelbar bevorsteht. Auch bei der Wohnungssuche, werden wir ständig damit konfrontiert, da die Verkaufsgespräche von Makler immer mit „in absolut sicherer, nicht von Hochwasser gefährdeter Lage“ beginnen.

Trotz dieser momentanen unruhigen Situation lässt sich unsere Wohnungssuche sehr viel versprechend an. Es gibt viele schöne alte Wohnungen mit hohen Wänden, top renoviert und in schönem Ambiente. Ein starker Kontrast zu Hagen – auch was die Stimmung anbelangt. Freundliche Menschen, offen und hilfsbereit. Und auch meinen eigenen Dialekt wieder zu hören, tut einfach gut.

Alles in allem: Es macht sich irgendwie das Gefühl breit, endlich aus der Fremde wieder nach Hause zurück zu kehren…

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