PDV: Subskriptionspreis bis Ende Dezember verlängert

Mein neues Buch „Taxonomie von Unterrichtsmethoden: Plädoyer für didaktische Vielfalt“ (PDV) wird nun erst Anfang Dezember erscheinen. Dafür ist aber der verbilligte Subskriptionspreis (36 € statt 44,90) vom 31.10. nun bis zum 31.12.2011 verlängert worden. Es gibt einen Videoaufzeichnung meines Vortrags, der in die Grundgedanken des Buches einführt.

Als Vorbereitung für einen begleitenden Website zum Buch habe ich einen eigenen Ordner unter /goodies/pdv angelegt. Dort werde ich alle relevanten Informationen, die im Zusammenhang mit meinem neuen Buch stehen, sammeln. Ich habe diesen Bereich auf die Schnelle mal mit automatisch generierten Dateien aus dem Nachrichtenbereich eröffnet: Alle Dateien, die das Stichwort „PDV“ (= Plädoyer Für Didaktische Vielfalt, mein Arbeitskürzel für das Buchprojekt) enthalten, werden dort als Kopie automatisch generiert.

Erfahrungen aus der „Tingeltour“

Ich glaube, dass ich während der Rundreise mit meinen Vorträgen zum Buch besser geworden bin. Ich habe die Vortragszeit vom ersten Auftritt (65 Minuten) auf (40-45 Minuten) gekürzt und dabei sind sogar einige kleine Übungen zum Verständnis der didaktischen Dimensionen und Prinzipien eingebaut. Insgesamt habe ich erkannt, dass es wichtig ist, viele Beispiele zu bringen. Meine Überlegungen sind doch überwiegend theoretischer Natur und für Unterrichts-PraktikerInnen nicht sofort und unmittelbar verständlich.

Für all jene, die meinen Vortrag auf dieser Rundreise versäumt haben: Es gibt eine Videoaufzeichnung der TU Graz  mit der Sie hoffentlich einen guten Überblick zu meiner Argumentation im Buch erhalten. (Die Aufzeichnungen der gesamten Veranstaltung „Hochschule in print“ sind auf der Homepage von iUNIg http://iunig.at veröffentlicht. Ich füge den begleitenden Foliensatz (PDF, 5,5MB) ebenfalls hinzu, weil er auf der Videoaufnahme nicht immer gut erkennbar ist.

Ich bekam während den Diskussionen zum Vortrag einige interessante Hinweise, die ich noch entsprechend auswerten muss. Eine ganz wichtige Angelegenheit betrifft jedoch mein didaktisches Kategorialmodell, das ich wegen stimmiger Kritiken noch vor der Abgabe der Endkorrekturen schnell neu konzipiert habe. Mein Ziel war es die sieben Kategorien in ihren Wechselwirkungen darzustellen und dabei den Begriff der LernerIn in das Zentrum zu setzen. Damit wollte ich die LernerInnen-Zentrierung symbolisieren. Die berechtigte Kritik an der ersten Fassung (PDF, 403kB) war jedoch, dass „LernerIn“ eingesperrt wird von all den anderen Kategorialbegriffen, dass sozusagen der Eindruck von Gefangenschaft bzw. Kerker erweckt wird und nicht der Eindruck von selbständigen autonomen LernerInnen. Ich habe daher als neue Version eine zweite Fassung (PDF, 418kB) meines Kategorialmodells entwickelt, die versucht den Begriff „LernerIn“ zwar weiterhin zentral aber weniger eingeengt, d.h. „freier“ darzustellen.

Erfahrungen aus dem Korrekturlesen

Der Verlag hat die Korrekturen sehr genau gelesen. Trotz drei (!) eigener Durchgänge haben sich noch viele Fehler gefunden. Und beim Korrigieren dieser Fehler habe ich wieder andere – bisher noch unentdeckte – gesehen (und ausgebessert). Der Fehlerteufel wird sicherlich nicht 100% vermeidbar sein.

Es waren nicht sehr viele Grammatik- oder Rechtschreibfehler, die der Verlag angemerkt hat. Hier hat die Hilfe von Hadmar Lichtenwallner bereits das meiste beseitigt. Ich habe bemerkt, dass viele Fehler – durch häufige Satzumstellungen beim Formulieren –  verursacht waren und sich als nicht-übereinstimmende Zahl oder Fall ausdrückten. Viele dieser Fehler habe ich zwar bereits beim eigenen Korrekturlesen bemerkt, Hadmar hat mich aber auf noch viele weitere Fehler dieser Art aufmerksam gemacht.

Die meisten Ausbesserungen des Verlags bezogen sich auf eine einheitliche Schreibweise, vor allem bei zusammengesetzten Wörtern oder Wortverbindungen mit Bindestrichen (z.B. Blended-Learning-Arrangements). Weiters bezogen sich einige Korrekturen auf die österreichische Schreibweise von Wörtern, so habe ich das österreichische „weiters“ – von dem ich gar nicht gewusst habe, dass es eine spezifisches österreichisches Wort darstellt – durch das weit weniger elegante „weiterhin“ ersetzt. Dieser Ersatz österreichischer Wörter hat mir weh getan und anfangs hatte ich dagegen argumentiert, mich aber dann schließlich der Meinung von Beate Plugge, der Lektorin, angeschlossen: „Ihr Buch ist für den gesamten deutschsprachigen Markt und nicht (bloß) nur für Österreich gedacht.“ – Ich habe auch häufig „bloß“ im Text verwendet, was Frau Plugge ebenfalls nicht gefallen hat und ich dieses (Füll-)Wort daher entweder durch „nur“ ersetzt oder auch häufig ersatzlos gestrichen habe.

Einige Korrekturen erforderten genaues Lesen der entsprechenden Software-Dokumentation, damit ich die richtigen Kommandos und Funktionen meines Textsystems (LyX) aufrufe bzw. die Parameter richtig setze. Ich bin nach wie vor von LyX begeistert: Es ist eine wirkliche tolle Software für den professionellen Satz. Sie ist zwar extrem komplex, aber ermöglicht nach einer ersten großen Anfangshürde – die vom (für mich) völlig neuen Konzept einer Dokumentenverarbeitung verursacht wird – dann schrittweises Lernen das sich den ständig wachsenden Ansprüchen und Anforderungen anpasst.

 

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