Subskriptionspreis für „Schaufenster des Lernens“

Heute habe ich um 2 Uhr Nacht die erste Draft-Version für „Schaufenster des Lernens“ fertiggestellt. Das Buch, das ich gemeinsam mit Reinhard Bauer geschrieben habe, wird mit gleicher Ausstattung (Hardcover), gleicher Einbandfarbe (blau) und gleichen Preis (44,90 €) wie meine im Dezember erschienene „Taxonomie von Unterrichtsmethoden“ erscheinen. Bis zum 30.6.2012 kann das Buch zum verbilligtem Subskriptionspreis von 38,- € bestellt werden.

In Abwandlung eines Ausspruchs von Karl-Heinz Flechsig ist die Taxonomie von Unterrichtsmethoden vor allem an „KartographInnen“ gerichtet, an jene Leute also, die die Pläne (Theorie) ausarbeiten und zur Diskussion stellen wollen. Schaufenster des Lernens hingegen ist nun das (Folge-)Buch für die „Wandernden“ und wendet sich daher an jene Leute, die sich selbst auf die Reise machen und die Pläne (Theorie) weniger diskutieren sondern vor allem praktisch nutzen wollen.

Inzwischen gibt es auch bereits den Werbe-Flyer (PDF, 1.7MB) des Waxmann Verlages, der das Buch bewirbt und einen Bestellabschnitt zum Abtrennen besitzt. Das Buch ist zwar wieder relativ dick geworden (wir stehen derzeit bei 347 Seiten), aber der Text und Seitenspiegel sind wesentlich lockerer gestaltet.

  • Der Text deshalb, weil jedes Muster von etwa 5-9 Seiten jeweils mit 15 Zwischenüberschriften gegliedert ist und wir „exemplarisches Lernen“ durch 61 Bildschirmfotos sehr ernst genommen haben. Dazu kommen noch weitere 51 selbst erstellte Grafiken, die den Text illustrieren. Insgesamt gibt es also 112 (!) Abbildungen.
  • Der Seitenspiegel deshalb, weil wir einen um 5% größerem Durchschuss und breitere Seitenränder gewählt haben. Vor allem der relativ enge untere Abstand in der „Taxonomie“ ist um 10mm vergrößert worden. (Alle Angaben stammen aus meiner Formatierung, das fertige Buch wird dann noch um 88% verkleinert.)

To-Do Liste

Obwohl das Buch inhaltlich bereits fertiggestellt ist, gibt es noch viel zu tun:

  1. Testlesen: Die Datei, die im Original wegen der hochauflösenden Bildschirmfotos 185 MB hat, verringert sich glücklicherweise auf handliche 15 MB im komprimierten Zustand. Die Qualität ist dann zwar nicht für den Druck geeignet, zum Test- oder Korrekturlesen ist sie aber durchaus ausreichend. Ich habe heute die Datei an zwei pädagogisch interessierten Musterexperten (Christian Kohls von Smart Technologies und Christian Köppe von der Hogeschul Utrecht versendet). Reinhard und ich sind schon gespannt auf deren inhaltliche Rückmeldungen.
  2. Korrekturlesen: Ich habe 4 Ausdrucke zum Korrekturlesen versendet. Eine für mich und Reinhard und zwei Ausdrucke sind soeben von Hadmar Lichtenwallner, ein von der PH-Krems pensionierte Deutschlehrer abgeholt worden. Hadmar hat sich auch schon bei meiner „Taxonomie“ unschätzbare Verdienste nicht nur zum Korrekturlesen, sondern auch zum stilistischen Überarbeiten erworben. Zwei Ausdrucke deswegen, damit ich bereits Kapitel- und Abschnittsweise mit dem Einpflegen der Korrekturen beginnen kann. (Ja, tatsächlich: Ich nutze Erfahrungen aus der vorigen Buchproduktion um es diesmal effizienter zu machen <smile>)
  3. Vorwort und Einleitung: Eine erste Version der Einleitung ist zwar schon fertig, aber noch nicht unter uns Autoren diskutiert und abgesprochen. Ursprünglich war ein umfassendes Kapitel (70-100 Seiten) zum vorausgegangen Forschungsprozess der Ausarbeitung der Taxonomie von E-Portfolios geplant. Es hat sich aber gezeigt, dass dies nicht zum praktischen Nutzen der Mustersammlung beiträgt. Ich habe daher diesen bereits 2008 geschriebenen Teil des Forschungsberichts getrennt als PDF im Web frei zugänglich unter einer Creative Common Lizenz veröffentlicht (siehe: Eine Taxonomie für E-Portfolios). – Das Vorwort inklusive der Danksagen ist noch komplett zu schreiben.
  4. Bildschirmfotos überprüfen: Die screenshots müssen alle nochmals genau kontrolliert werden. Dabei geht es nicht nur darum ob sie auch wirklich das zeigen, was sie im Text versprechen, sondern auch um Fragen der Qualität, der korrekten Zitierung inklusive Einverständnis der AutorInnen und Archivierung auf WebCite®. Besonders die Archivierung ist wichtig, weil zu erwarten ist, dass viele der zitierten Webseiten sich im Laufe der Zeit verändern oder schlimmstenfalls auch gänzlich verschwinden bzw. nicht mehr zugänglich sind.

Wenn alles gut geht, dann sollte das Buch im Mai, spätestens im Juni, erscheinen.

Zum Abschluss habe ich jetzt auch gleich einen „intelligenten“ Ordner eingerichtet, in dem alle Beiträge, die das Stichwort „SDL“ haben, insbesondere Neuigkeiten und Nachrichten zu „Schaufenster des Lernens“ gesammelt werden.

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