Zwei Doktoratsprogramme

Seit Dezember 2011 haben drei Studierende erfolgreich ihre Dissertation bei mir abgeschlossen. Für das Wintersemester 2012 kann ich daher wieder (begrenzt) Doktoratsstudierende betreuen! (Update 10.6.2012: hat sich erledigt, bin wieder „ausgebucht“.) Weil das nicht „skaliert“ und die Nachfrage größer als meine Betreuungskapazität ist haben wir in meinem Department in Kooperation mit Doktoratsprogrammen an englischen Universitäten ein unterstützendes Begleitprogramm entwickelt.

Österreich: DoktorandInnen-Kolleg „Life Long Learning“

Weil die Donau-Universität Krems (DUK) derzeit noch kein eigenes Promotionsrecht hat, müssen sich Interessenten, die von mir bei ihrer Dissertation betreut werden wollen, an der Universität Klagenfurt anmelden und das DokotorandInnen Kolleg Lifelong Learning (LLL) inskripieren. Das Kolleg wird von Univ.Prof. Dr. Werner Lenz (Sprecher) und ao. Univ. Prof. Wilhelm Berger
geleitet und ermöglicht eine Promotion an der Universität Graz oder an
der Alpen-Adria Universität Klagenfurt zu (interdisziplinären)
Fragestellungen des Bildungswesen. Inzwischen sind auch eine Reihe anderer ProfessorInnen in diesem Kolleg tätig (Gabriele Sorgo, Martin Lehner, Harald Rohracher), so dass es neben Werner Lenz, Wilhelm Berger und mir auch mehrere weitere Betreuungsalternativen gibt.

Ins Kolleg aufgenommen werden Absolventinnen und Absolventen unterschiedlicher Studienrichtungen, etwa aus dem Bereich der Erziehungs-, Human-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und Technik. Sie müssen also einen vollständigen und anerkannten Studienabschluss mit 300 ECTS haben. Ein erfolgreich absolviertes Masterstudium an der DUK alleine ist noch keine gültige Voraussetzung für ein Doktoratsstudium. Berufstätige Doktorandinnen und Doktoranden sind im Kolleg besonders willkommen, da es auf deren engen zeitlichen Rahmenbedingungen Rücksicht nimmt: Statt wöchentlicher Veranstaltungen finden 4x im Jahr Blockveranstaltungen in Wien (3x) und Krems statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden entsprechend ihrem
Forschungsthema von verschiedenen Professorinnen und Professoren der
kooperierenden Universitäten (z.T. auch über Skype, soweit es mich betrifft) individuell betreut.

England: Programme an 6 renommierten Universitäten

Da englische Universitäten andere Aufnahmebedingungen haben und zum Teil – was die formalen Voraussetzungen sind etwas „durchlässiger“ sind –, wählen viele Studierende englische Doktoratsprogramme. Da viele dieser Studierenden sich zu Beginn sehr schwer tun, weil ihnen gewisse Grundlagen fehlen (qualitative und quantitative Methoden, Wissenschafts- und Erkenntnistheorie) bzw. es ihnen an Erfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten mangelt,  unterstützen wir von meinem Department Studien an ausländischen Universitäten mit einem Begleitprogramm.

Ab sofort gibt es über meinem Department die Möglichkeit eines multidisziplinären Research Training Programms (RTP), das TeilnehmerInnen bei ihrem persönlichen Forschungsunterfangen begleitet und sie für eine Doktorat an einer unserer renommierten Britischen Partneruniversitäten vorbereitet. Wir haben diesbezügliche Verträge mit den folgenden Universitäten:

Das RTP ist eine strukturierte, wissenschaftliche Weiterbildung und forschungsmethodische Unterstützung für DissertantInnen, wobei Qualitätsmerkmale wie Internationalität, Multidisziplinarität aber vor allem die Vorbereitung auf die Anforderungen der englischen Universitäten im Vordergrund stehen.

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