Mustersprache für E-Portfolios

Ein pädagogisch sinnvoller Einsatz von E-Portfolios ist nicht trivial. Insbesondere die didaktische Integration in die universitäre Aus- und Weiterbildung aber auch die nachhaltige Nutzung für lebensbegleitendes Lernen stellt hohe Anforderungen an Projektmanagement, Lehrende und Lernende. Die von Reinhard Bauer und mir entwickelte Mustersprache für E-Portfolios versucht die für den Einsatz von E-Portfolio notwendige Lernkurve möglichst flach zu halten.

Ein neuer Artikel von Reinhard Bauer und mir versucht zum ersten Mal nicht die Struktur bzw. den Sinn einer einzelnen Musterbeschreibung zu erläutern, sondern auf das relationale Beziehungsgeflecht der Muster zueinander, der so genannte Mustersprache, einzugehen. „Auf dem Weg zu einer Mustersprache für E-Portfolios“ (PDF, 1.4MB) ist gedacht für den
Sammelband „E-Portfolio an der Schnittstelle von Studium und
Arbeitswelt“, der von Damian Miller und Benno Volk bei Waxmann
herausgegeben wird.

Ein Muster dokumentiert ein Problem in einem bestimmten Kontext und einen Vorschlag, wie dieses Problem gelöst werden kann. Muster sind ein Beschreibungsformat, das in der Lage ist Erfahrungswissen zu dokumentieren. Die übliche bloß sequentiell organisierte sprachliche Beschreibung wird dabei durch eine verlinkte relationale Beziehungsstruktur ergänzt.
Es ist für das didaktische Design (wie für alle Arten von Gestaltungsprozessen) wichtig, dass nicht nur eine intensive Kenntnis der einzelnen Elemente vorhanden ist, sondern auch ein holistisches Verständnis für den Gesamtzusammenhang, der Konstellation, wie die einzelnen Elemente zusammenwirken, entwickelt bzw. aufgebaut wird. Deshalb kommt der Entwicklung von Mustersprachen, d.h. dem Design der Beziehungen der verschiedenen Elemente zueinander eine große strategische Bedeutung zu.

Es gibt eine Grafik, die den komplexen Zusammenhang der 37 Muster für die E-Portfolioarbeit darstellt.

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