Trump: Sprache als autokratischer Angriff

Im folgenden Beitrag rezensiere ich das Buch „Surviving Autocracy“ von Masha Gessen. Es zeigt auf, dass Sprache Realität schafft und dass ein öffentlicher Diskurs ohne gemeinsame Sprache nicht möglich ist.

Efficient R Programming – Book recommendation

The book „Efficient R Programming: A Practical Guide to Smarter Programming“ by Colin Gillespie & Robing Lovelace is a collection of very important resources. It is not only helpful for the advanced data scientist but also the intermediate and even R beginner can benefit a great deal from the book. It covers important R related everyday subjects and activities. Each self-contained chapter starts with 5 top five tips and discusses practical issues. The book is rich in internet references, which I have collected and presented in 10 link lists, divided by the book chapters.

Hands-On Programming with R – Book recommendation

„Hands-On Programming with R“ by Garrett Grolemund is a very gentle introduction to programming with R. It starts with explaining the installation and the R user interface and covers step by step more advances topics. It is is not a programming book per se, as you will learn how to use R for data science. If you want to learn R from scratch and you are a newcomer to programming, then this is the book I would like warmly to recommend!

Machine Learning with R – Book recommendation

Do you want to understand what machine learning is about and how it works? And to get at the same time a crash course on „R“, a freely available language and environment for statistical computing and graphics which provides a wide variety of statistical and graphical techniques? Then you should definitely read the book by Brett Lantz (2015): Machine Learning with R – Second Edition – Deliver Data Insights with R and Predictive Analytics (2nd Revised edition). Packt Publishing. It is not cheap – 53 € (Paperback) resp. 33 € (eBook) – but I have not regretted this purchase.

Digitale Bildung – ab welchem Alter?

Die Autoren dieses Buches sind gegen eine frühzeitige digitale Bildung. Sie sind keine Maschinenstürmer und vertreten – entgegen den vollmundigen Titel – durchaus eine differenzierte Position. Ich stimme einigen ihrer grundsätzlichen Kritikpunkten zur Digitalisierung zu: Überzogene Erwartungen, Ökonomisierung, Technik-getrieben.

Allerdings halte ich ihre grundsätzliche Position – Schulen sollen bis zu 12-14 Jahren digitalfreie Zonen sein – für überzogen und letztlich schädlich. Statt bei Kindern frühzeitig eine kritischen Medienkompetenz auszubilden, damit sie sich verantwortungsbewusst in unserer Gesellschaft bewegen können, wird so getan, als sei alle gesellschaftliche Wirklichkeit alleine durch Schule definiert. Digitale Bildung ist vor allem schon deshalb notwendig, um Cybermobbing und den Lockangeboten von Spielen, Firmen etc. nicht wehrlos ausgesetzt zu sein.

The Slow Professor: Strategies against Fast Capitalism

Der Artikel ist ein recht umfangreicher Review zum im April erschienen Buch „The Slow Professor: Challenging the Culture of Speed in the Academy“. Die beiden Autorinnen Maggie Berg und Barbara K. Seeger sind Professerinnen der Geistes- bzw. Bildungswissenschaften an kanadischen Universitäten. Das Buch hat mir nicht nur gut gefallen und angesprochen, sondern es hat mich auch sehr emotional berührt: Es reflektiert kritisch über viele Verhaltensweise aus der alltäglichen akademischen Praxis von Professor/innen, die mir alle sehr bekannt vorgekommen sind.

Digitale Lernszenarien

Dieser Beitrag rezensiert das Arbeitspapier „Digitale Lernszenarien im Hochschulbereich“ im Lichte meines Buches „Taxonomie von Unterrichtsmethoden“: Im Jänner 2016 wurde damit eine Systematik digitaler Lernformate vorgelegt. Ich beleuchte die verschiedenen theoretischen Entscheidungen und Aspekte in diesem Bericht, der im Auftrag der Themengruppe „Innovation in Lern- und Prüfungsszenarien“ und vom CHE im Hochschulforum Digitalisierung herausgegeben wurde.

Magic Cleaning auf der Festplatte

Lässt sich das Erfolgskonzept von „Magic Cleaning“ aus dem Bereich der realen Welt in das virtuelle Leben übertragen? Magic Cleaning ist ja nicht nur eine Strategie der Entrümpelung, sondern auch eine Vorgangsweise seinen eigenen Lifestyle zu überdenken und sich dabei selbst besser kennen zu lernen. Die Beschäftigung mit dem Gerümpel des Alltags hat Auswirkungen auf unser Denken und auf unsere Persönlichkeit. Oder wie Frau Marie Kondo es ausdrückt: Richtiges Aufräumen verändert das Leben. Stimmt das? Und wenn: Wie soll das mit dem Festplattenputz gehen? Warum sollen gelöschte Dateien mich selbstbewusster, zufriedener und ausgeglichener machen?

Kroatisch-Lexika im Internet

Diese Beitrag ist eine Artikelsammlung von Rezensionen zu zu Kroatisch-Lexika im Internet. Er ist ein Ergebnis meines Kroatien-Urlaubs 2014, wo ich – nach 25-jähriger Unterbrechung – einen zweiten Versuch mit dem Lernen der kroatischen Sprache begonnen habe. Zum Unterschied von damals, gibt es jetzt viele Ressourcen dazu im Internet. Ich war nicht nur überrascht, wie zahlreich und vielfältig diese Webseiten zum Kroatischen sind, sondern ganz besonders haben mich auch die dahinter stehenden Geschäftsmodelle interessiert. Ich plane diese Rezensionen durch Interviews mit den Webseiten-BetreiberInnen später noch (zu Fallstudien) auszubauen.

croDict: forcierte Kommerzialisierung durch Crippleware

Es ist schwierig croDict gerecht zu bewerten. Auf der einen Seite bin ich über die verkrüppelte Version der Webseite verärgert, auf der anderen Seite wird aber auch für das Geld etwas geboten.

EUdict: das multilinguale Wörterbuch

EUdict.com ist ein multilinguales Wörterbuch: Mitte August 2014 gibt es bereits 414 (!) Sprachenpaare mit insgesamt 11.6 Millionen Übersetzungen. Einige Sprachen haben zwar erst ein paar tausend Einträge, es gibt aber auch schon 30 Übersetzungspaare mit über 100.000 Einträgen. Das mich besonders interessierende German<->Croatian liegt derzeit in der Gruppe der 10.000-30.000 Übersetzungspaare.

Rjecnik.net: HR<->EN Wörterbuch schlecht gemacht

Rjecnik.net ist ein in kroatischer Sprache gehaltenes Wörterbuch für Englisch<->Kroatisch. Es hat eine Datenbasis von 250.000 Einträgen und ist damit weit hinter DrDicty.com (440.000) angesiedelt.

DrDicty: größtes DE<->HR Wörterbuch

DrDicty.com ist das größte kostenlose deutsch-kroatische Wörterbuch im Internet: Es hat derzeit für Deutsch<->Kroatisch 225.000 und für Englisch<->Kroatisch sogar 440.000 Datensätze. Es gibt auch noch als drittes Sprachenpaar Spanisch-Kroatisch (170.000 Einträge). Außerdem stellt es auch noch die Deklinationen für Präsenz- und Perfektformen fast aller erfassten Zeitwörter zu Verfügung.

dict.cc: eine Wikipedia für Übersetzungen

Mit einiger Überraschung habe ich erst beim Recherchieren zu meinem Kroatisch-Lernintentionen von dict.cc erfahren. Das ist vor allem auch deshalb erstaunlich, weil es in Englisch umfassender als das allseits bekannte LEO ist (über 1 Mio vs. knapp 800.000 Einträge).

CroVoc: Das Kroatisch-Lernportal

Für alle Deutschsprachige, die Kroatisch-Lernen ist das Lernportal CroVoc eine unverzichtbare Hilfe. Es ist bietet jedoch nicht – wie etwa ein traditioneller Sprachkurs – einzelne Lektionen an, sondern ist eine kostenfreie umfangreiche Sammlung von Ressourcen, die Lernende entsprechend ihrer Bedürfnisse und Fragestellung heranziehen können.

Engagiert lehren und studieren – Projektwebseite

Erfolgreich lehren und studieren. – Unter diesem Motto hat Jörg Miller eine Projektwebseite zum Erfahrungsaustausch eröffnet und erläutert. Die neue Webseite wurde am 20. Juni an der Hochschule München im Rahmen des Workshops „Erfolgsmuster von Campus-Community-Partnerschaften“ eröffnet.

Patongo: Software für den Erfahrungsaustausch

Till Schümmer hat mit Kollegen am Beispiel der an der FernUniversität in Hagen entwickelten Patongo-Software exemplarisch gezeigt, wie ein Erfahrungsaustausch impliziten Wissens vor sich gehen kann. Diese gelungene Demonstration fand am 20. Juni an der Hochschule München im Rahmen des Workshops „Erfolgsmuster von Campus-Community-Partnerschaften“ statt. Wir TeilnehmerInnen durften dabei einen „Patongo-Ideenstum“ – eine Art softwareunterstütztes Brainstorming, das zum […]

LaTeX: Der Stoff aus dem meine Träume (der letzten Tage) sind

Der nachfolgende Beitrag war ursprünglich als eine Zusammenfassung meiner ersten Erfahrungen mit LaTeX geplant. Beim Schreiben aber hat er sich nach allen Richtungen ausgedehnt: Ausgehend von einem speziellen Problem der Literaturverwaltung habe ich begonnen über allgemeine Problemen von Open Source Software und einer (angedeuteten) Kritik an der kapitalistischen Produktionsweise zu reflektieren und dabei auch Literatur verarbeitet, die ich in den letzten beiden Monaten gelesen habe. So ist der Beitrag zu einem Rundumschlag, zu einem sich nach allen Seiten ausdehnendes Ungeheuer geworden: Mir aber haben diese Reflexionen Spass gemacht und vielleicht gefallen sie Ihnen auch?

eContent Dialog in Wien

Am Freitag habe ich eine Keynote auf der 2. eContent-Dialog Veranstaltung gehalten. Ich habe versucht ein recht heikles und komplexes Thema unter dem Titel „Guter Content – guter Unterricht“ anzuschneiden. Es war das erste Mal, dass ich die Forschungsergebnisse aus dem Projekt CampusContent an der FernUniversität Hagen, die letztlich zu einer geänderten Sichtweise des Begriffs Lernobjekte führen, nicht nur vor WissenschaftlerInnen präsentiert habe. Vor etwa 150 Lehrerinnen und Lehrer aus Volks-, Haupt- und Mittelschule habe ich bei der Entwicklung von Lernobjekten für eine Trennung von Informationsgehalt und didaktische Integration geworben. Den anwesenden „Content-Produzenten“ (ua. Verlage) habe ich nahegelegt, sich auch mit der Entwicklung didaktischer Szenarien als eigenes inhaltliches Gebiet zu beschäftigen. Insbesondere habe ich auf die Bedeutung von Metadaten und neuen – noch zu entwickelnden – Austauschmodellen von sogenannten Open Content unter der Creative Common Lizens hingewiesen.