Bilder für das Web komprimieren

Wenn Sie häufig Bilder auf Webseiten hochladen, dann sollten Sie sich imagecompressor.com mal anschauen. Es ist ein kostenloses Webservice, das PNG- oder JPG-Bilder (fast) verlustfrei bis zu 80% von ihrer ursprünglichen Größe komprimiert.

Die Bedienung ist supereinfach: Es ist keine Software herunterzuladen und zu installieren.

  • Einfach die Webseite aufrufen
  • Die Bilder entweder hochladen oder auf die dafür vorgesehen Programmfläche ziehen
  • Warten bis die Konvertierung fertig ist
  • Die komprimierten Bilder herunter laden (entweder einzeln oder gesamt als .zip Datei)

Die eigentlich Leistung von Imagecompressor ist aber nicht bloß die starke Kompression. Wesentlich ist, dass es für (ungeübte) Augen keine sichtbare Verschlechterung der Bildqualität gibt. Imagecompressor kann auch Bilder noch individuell korrigieren. Diesen Teil habe ich in den Bildschirmaufnahmen abgeschnitten – ich habe ihm noch nie gebraucht.

Damit Sie die Bildqualität vor und nach der Kompression vergleichen können, habe ich beide Versionen der Datei gegenüber gestellt. Wenn Sie mit einem rechten Mausklick auf die linke bzw. rechte Seite klicken, können Sie die Bilder herunterladen und in der Originalgröße vergleichen.

Links: Große Datei (1.3 MB). Rechts: Komprimierte Datei (366 kB)

Von Peter Baumgartner

Seit mehr als 30 Jahren treiben mich die Themen eLearning/Blended Learning und (Hochschul)-Didaktik um. Als Universitätsprofessor hat sich dieses Interesse in 13 Bücher, knapp über 200 Artikel und 20 betreuten Dissertationen niedergeschlagen. Jetzt in der Pension beschäftige ich mich mit Open Science und Data Science Education.

2 Antworten auf „Bilder für das Web komprimieren“

Die hohe Dateigröße von Fotos, die per Smartphone oder Digitalkamera aufgenommen wurden, liegt meist darin begründet, dass diese mit sehr hohen Qualitätseinstellungen der an sich verlustbehafteten JPG-Kompression gespeichert wurden. Öffnet und speichert man diese in einem typischen Konvertierungstool wie XnView mit z.B. 80% Qualität, wird die Dateigröße meist auch deutlich reduziert, etwa auf ein Viertel, ohne das man davon etwas sieht.

Bei PNG-Grafiken ist das schon spannender, weil die PNG-Kompression eigentlich verlustlos komprimiert, also auch keine störenden Kompressionsartefakte erzeugt. Hier kann man die Dateigröße eigentlich nur verringern, indem man z.B. die Anzahl der Farben reduziert, z.B. in dem sehr ähnliche Farben zusammengefasst werden.

Das sind interessante Hintergrundinfos. Ich habe mich ja schon immer gefragt, wie diese starke Kompression ohne (für mich als Laien) sichtbare Qualitätsverschlechterung erreichbar ist.

Es wäre interessant, auch über andere Dateitypen zur Kompression mehr zu erfahren. Besonders erstaunt war ich bei PDF-Dateien, die ich über die macOS-eigene Dateisicherung speichere und die bei 95-97% reduziert werden.

Einiger kostenlose Komprimier-Services habe ich auf meiner Wakelet-Seite (https://wakelet.com/@PeterBaumgartner) unter Webtools zusammengestellt.

Übrigens: Genau weil Leute (auch meine Studierenden) ihre Smartphone-Photos unkomprimiert per Mail verschicken oder in ihre Webseiten einbinden, habe ich diesen Post geschrieben.

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