Zitieren – eine Geheimwissenschaft?

In den letzten zwei Wochen meines Urlaubs habe ich mich im Zusammenhang des geplanten Buches wissenschaftlich.arbeiten.buch (gedacht als komplette Neubearbeitung von Studieren und Forschen mit dem Internet) nochmals ausführlich mit den derzeit aktuellen Zitierregeln auseinander gesetzt. Je mehr ich mich damit beschäftigte, umso absurder kam mir dieses gesamte Thema vor.

LibraryThing: Portlet & Mosaik

In den letzten Tagen habe ich mich eingehender mit LibraryThing beschäftigt. Für mich ist es sowohl ein wertvolles Werkzeug für wissenschaftliches Arbeiten, als auch als ein gutes Beispiel für Social Software. Beides Eigenschaften, die ich in meinem geplanten neuen Buch für Studierende beschreiben und empfehlen werde.

Kooperatives Brainstorming mit MindMeister

Vor einigen Tagen erhielt ich eine Einladung MindMeister zu testen. Normalerweise kann ich auf solche ad hoc Einladungen nicht gleich reagieren (und vergesse es dann nach einiger Zeit <grin>). In diesem Fall aber kam dieser Tipp wie gerufen: Ich suche nämlich nach wie vor ein praktisches Werkzeug zum Erstellen von Mindmaps auf dem Mac. FreeMind über das ich schon einmal berichtet habe, hat sich bei mir aus verschiedenen Gründen (langsam, komplex in der Bedienung) nicht durch gesetzt. Es scheint, dass Mindmeister diese Lücke bei den Arbeitswerkzeugen bei mir schließen kann.

PDFs überfliegen statt ausdrucken

Für das flotte Arbeiten mit LyX habe ich einen PDF Betrachter gesucht, der alle Änderungen automatisch anzeigt. Ich bin dabei auf Skim gestoßen – ein Open Source Programm unter OS X, das noch viel mehr kann, als ich für LyX eigentlich brauche. Es ist besonders geeignet zum Betrachten und Einfügen von Notizen in PDF Dateien. Stop printing and start skimming lautet folgerichtig das Motto der EntwicklerInnen.

Das Internet archivieren – eine gigantische Aufgabe

Beim Lesen eines Buchbeitrags zum persönlichen Informationsmanagement (PIM) bin ich erstmals auf die ganz große Problematik der Erhaltung, Langzeitsspeicherung und Wiederauffindung von Internet Ressourcen gestoßen [1]. Obwohl es Catherine Marshall in diesen interessanten – und über das Internet frei erhältlichen – Artikel How People Manage Personal Information Over a Lifetime (PDF, 84 kB) – vor allem um den Umgang mit persönlichen (An)sammlungen von digitalisierten Daten geht, wird in einer Stelle prominent auf das Internet Archive verwiesen.

Webcite® – Zitieren von Internetquellen

Immer wieder werde ich von Studierenden gefragt, wie man Quellen aus dem Internet am Besten zitiert. Besonders bei Arbeiten, die sich empirisch mit dem Internet
beschäftigen (z.B. eine Analyse der Interaktionen auf
Communityportalen), ist die Flüchtigkeit des Webmediums fatal. Gemeint ist hier das „Error 404-Site Not Found“ Problem (siehe dazu auch meinen Beitrag: Das Internet archivieren).

LibX – Wie geht das?

Im vorigen Artikel LibX – Was ist das? habe ich die allgemeine Strategie erläutert, wie LibX die Bibliothek im Verhältnis zum Internet anders positionieren möchte. In diesem Beiträge gehe ich nun auf die verschiedenen Funktionen von LibX genauer ein. Der Beitrag ist sehr praktisch orientiert in der Form eines Tutorials geschrieben. Folgerichtig werden auch Hinweise gegeben, wie jeder LibX in Zusammenspiel mit WorldCat im Alltag nutzen kann. (Lesen Sie dazu auch die thematisch damit zusammen hängenden Beiträge: WorldCat – Was ist das?, WorldCat – Wie geht das? und WorldCat in den Arbeitsalltag integrieren.) (Screenshots am Ende der Datei)

LibX – Was ist das?

LibX ist ein Browser PlugIn, der die Recherche im Internet mit einem
direkten Zugang zur eigenen Bibliothek verknüpft. Bibliotheken können
diesen Zusatz für den Zugriff auf die eigenen Ressourcen anpassen dh.
eine sogenannte Edition erstellen. Immer wenn NutzerInnen mit dieser Erweiterung
auf einer Webseite auf bibliografische Daten stoßen, dann
schaltet sich LibX und fügt einen aktiven Link ein. Damit kann diese Ressource mit einem einzigen Klick in aufgesucht und – wenn es das Service der Bibliothek vorsieht – auch gleich automatisch heruntergeladen werden.

Recherchieren – Mein Basis Toolkit

In den letzten Tagen habe ich mich – wie auch aus meinen letzten Einträgen ersichtlich ist 😉 – eingehend mit neuen Möglichkeiten der Recherche beschäftigt. Einige der Ergebnisse habe ich gleich auf diesen Seiten veröffentlicht. Dabei habe ich mich vor allem auf die praktische Nutzung konzentriert, die inhaltlichen Zusammenhänge im Rahmen von Forschungsprozessen sollen dann im Buch wissenschaftlich.arbeiten.buch dargestellt und vermittelt werden. Die entsprechenden Webseiten könnten dann entsprechend adaptiert als praktisches Anschauungsmaterial das Buch online begleiten.

WorldCat in den Arbeitsalltag integrieren

In zwei früheren Beiträgen habe ich beschrieben, was WorldCat ist und wie WorldCat verwendet werden kann. Hier stelle ich nun einige Werkzeuge zur Integration von WorldCat in den Arbeitsalltag von ForscherInnen vor. Sie brauchen  nicht immer auf die offizielle Seite von WorldCat zu gehen, um eine Suche starten zu können. Sie können die Suche auch von Ihrem eigenem Browser bzw. von Ihrer eigenen Homepage starten.

WorldCat – Wie geht das?

Inzwischen gibt es bereits viele Recherchemöglichkeiten im Internet (z.B. mit den traditionellen Web-Suchmaschinen, über Google Scholar, Google Books, Buchhändler Amazon etc.). Bevor ich jedoch in einer Gesamtschau ein Urteil über die Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme fälle, hoffe ich in den nächsten Tagen und Wochen (Osterfeiertage!) jene Zeit zu finden, um diese verschiedenen Möglichkeiten ihren Potentialen auszuloten und hier auf diesen Seiten darüber zu berichten. Ich beginne heute hier diese geplante Serie von Rezensionen mit WorldCat.

LEO Nachtrag – Drag de Go

Soeben habe ich in Zusammenhang meiner Nachforschungen zu internetbasierten Möglichkeiten der Literaturrecherche eine weitere einfache Möglichkeit der Integration des Übersetzungsdienstes LEO in den Arbeitsprozess am PC gefunden. Wenn Sie sich das FireFox Plugin Drag de Go installieren, dann können Sie eine Reihe vordefinierter Aktionen einfach über die Bewegungen der Maus steuern.

WorldCat – Was ist das?

WorldCat LogoHaben Sie sich vielleicht schon einmal gefragt, was die Schaltfläche WorldCat in meinem Portlet für Literatursuche am linken unteren Rand auf meiner Website bedeutet? Damit lässt sich eine Medienrecherche anstellen, die alle Arten von Ressourcen (wie z.B. Bücher inkl. Audiobooks, Musik, CDs, DVDs, Filme, Software und anderer digitaler Content wie z.B. PDF-Dateien) einschließt. Was es damit für eine Bewandtnis hat beschreibe ich nachfolgend.

LEO Übersetzungsdienst integrieren

Müssen Sie nicht auch ständig ein englisches Wort nachschlagen oder suchen eine Übersetzung für ein deutsches Wort? Meine bevorzugte Adresse dafür ist LEO (Link Everything Online). Natürlich weiß ich die Adresse von LEO
schon längst auswendig. Wegen der häufigen Verwendung brauche ich in
meinem Browser bloß den Wortanfang einzugeben, und schon wird mir die
vollständige Adresse (http://dict.leo.org) vorgeschlagen. (siehe Bild LEO 1). Trotzdem ist mir das zu langsam: ich möchte gerne einfach das
betreffende Wort direkt aus meinem Firefoxbrowser-Arbeitskontext suchen können.

Scribd und iPaper

Heute bin ich Zuge meiner Recherchen für wissenschaftlich.arbeiten.buch auf Scribd und iPaper gestoßen: Scribd ist eine Web2.0-Plattform zum Sammeln, Archivieren und Austauschen von Dokumenten jeder Art. iPaper ist das ihr zu Grunde liegende zentrale Werkzeug: ein auf Adobe Flash basierender Dokumentenbetrachter, der praktisch alle Formate für das Web schnell, einfach und mit vielen angenehmen Funktionen zugänglich macht. Sowohl die Services auf der Plattform als auch iPaper sind kostenlos und frei zugänglich.

Eine erste Idee der Leistungsfähigkeit von iPaper gibt der folgende Video.

LyX: Dokumentenverarbeitung für WissenschaftlerInnen

Nachdem meine bisherige Publishing-Software FrameMaker für den Mac nicht mehr weiter entwickelt wird, stehe ich vor dem Problem mir eine neue Software für Buchpublikationen zu suchen.  Ich habe dazu die Weihnachstsfeiertage benutzt, um diesen bereits lange aufgeschobenen Such- und Umstellungsprozess anzugehen. Konkreter Anlass ist die Fertigstellung von Wissenschaftlich.Arbeiten.Buch (Sprich: „wissenschaftlich-punkt-arbeiten-punkt-buch“), an dem ich derzeit gemeinsam mit Sabine Payr schreibe. Die von mir gesuchte Software muss im wesentlichen zwei Anforderungen erfüllen:

LaTeX: Der Stoff aus dem meine Träume (der letzten Tage) sind

Der nachfolgende Beitrag war ursprünglich als eine Zusammenfassung meiner ersten Erfahrungen mit LaTeX geplant. Beim Schreiben aber hat er sich nach allen Richtungen ausgedehnt: Ausgehend von einem speziellen Problem der Literaturverwaltung habe ich begonnen über allgemeine Problemen von Open Source Software und einer (angedeuteten) Kritik an der kapitalistischen Produktionsweise zu reflektieren und dabei auch Literatur verarbeitet, die ich in den letzten beiden Monaten gelesen habe. So ist der Beitrag zu einem Rundumschlag, zu einem sich nach allen Seiten ausdehnendes Ungeheuer geworden: Mir aber haben diese Reflexionen Spass gemacht und vielleicht gefallen sie Ihnen auch?