Weblog: Mehr, kürzere, aktuellere und persönlichere Beiträge

Es hat sich bei der Durchsicht der übertragenen Beiträge von Plone zu WordPress noch eine weitere Motivation für den arbeitsintensiven Umbau ergeben. Neben der Umgehung der technischen Schwierigkeiten mit Plone und den erweiterten Möglichkeiten von WordPress hat das Durchforsten meiner Homepage im Zuge des Transfers noch zwei weitere Vorteile:

  1. Es ist eine gute Gelegenheit veraltete Informationen entweder zu aktualisieren, neu zu gruppieren bzw. überhaupt zu löschen.
  2. Es ist für mich persönlich höchst spannend meine alten Beiträge und Fotos, sowie die dazu versammelten Kommentare durch zu sehen.

Abgesehen davon, dass viele Informationen nach wie vor wichtig sind aber z.T. bereits in Vergessenheit geraten sind, gibt mir dieser Rückblick auch Gelegenheit meine aktuelle Arbeitssituation aus einer historischen Meta-Perspektive zu sehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass beim Wechsel an die DUK (mein Plone-Weblog beginnt praktisch mit der Rufannahme in Krems) die Beiträge einen wesentlich stärkeren informellen und persönlichen Charakter hatten. Das hat sich dann mit den politischen Wirrnissen an der DUK bzw. Niederösterreich aber auch mit der Verschiebung zu Management-Aktivitäten geändert:

  • Einerseits hat sich eine extreme Vorsicht in meinen Äußerungen eingeschlichen, um nur ja jegliche Angriffsfläche zu vermeiden, Obwohl sich hier die Situation verbessert hat, ist der Einfluss einiger (Landes-)PolitikerInnen auf die Universität noch immer wesentlich höher als man/frau es sich unter dem Motto „Freiheit der Wissenschaft“ wünschen würde.
  • Andererseits hat die enorme Verschiebung meines Tätigkeitsprofils (vom Nachdenken und Forschung zu Management und Verwalten) zu einer Ausdünnung kommunizierbarer Nachrichten geführt. Das hängst sowohl mit der fehlenden Zeit zusammen (die nun überwiegend in Management-Aktivitäten gesteckt werden muss) als auch damit, dass nun viele Tätigkeiten meiner Arbeit mit sensiblen Inhalten zu tun haben, die aus Gründen des Wettbewerbs, datenschutzrechtlicher Bestimmungen oder weil es schlicht die interne Organisation betrifft – die für Außenstehende kein besonders interessantes Thema darstellt – nicht publiziert werden können.

Ich hoffe, dass sich diese Situation bis etwa März 2013 verbessern wird. Meine positive Erwartungshaltung hängt zusammen

  • mit der Gründung des bereits mehrmals erwähnten Forschungsclusters zu Lifelong Learning,
  • mit den für 2013 neu zu besetzenden Stellen, die mich hoffentlich auch entlasten
  • sowie mit die Abgabe der Leitung des Departments für Weiterbildungsforschung und Bildungsmanagement an Monika Kil.

Aus all diesen Gründe glaube ich daher, dass ich wieder stärker zum Weblog-Schreiben kommen werde. Wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt

Neuer Banner aber gleiches Motiv

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