Citation Style Language (CSL): Zitierstil ändern

Der Tutorial beschreibt detailliert wie mittels Citation Style Language (CSL) ein Zitierstil für eine Literaturverwaltungssoftware geändert werden kann.

Dieser Beitrag beschreibt als Tutorial wie mittels Citation Style Language (CSL) ein Zitierstil für eine Literaturverwaltungssoftware geändert werden kann.

Warum Citation Style Language?

Citation Style Language (CSL) ist eine offene XML-basierende Beschreibung zum Generieren aller inhaltlichen und formalen Details von Quellenangaben. Sie ist inzwischen Quasi-Standard und wird von über 60 verschiedenen Applikationen genutzt, wie die CSLStartseite zeigt. Wikipedia vergleicht etwa die Hälfte dieser Literaturverwaltungsprogramme in ihrer Funktionalität.

Durch diese Quasi-Standardisierung ist es daher möglich einen Zitierstil generisch, d.h. unabhängig von der gerade verwendeten Applikation zu entwickeln. Im CSL-GitHub Repositorium gibt es bereits über 8.500 Zitierstile. Und im Zotero-Repositorium, das auch Varianten und „persönliche“ Stile aufnimmt, finden sich mit heutigem Datum (25.6.2021) bereits 10094 (!) Zitierstile.

Bereits 2008 habe ich darauf verwiesen, dass wir bei der Verwendung von CSL unsere Studierenden nicht mehr mit den klitzekleinen Formatierungsdetails von Quellenangaben quälen brauchen. Allerdings war es damals noch recht schwierig einen bereits vorhandenden CSL-Zitierstil anzupassen, weil sowohl der Umgang mit einem XML-Editor als auch Programmierkenntnisse nötig waren. In der Zwischenzeit jedoch können durch die Entwicklung eines visuellen Editors solche Anpassungen wesentlich einfacher vorgenommen werden. Daher ist es möglich, dass einzelne Institute oder Zeitschriften ihre gewünschten Änderungen selbst vornehmen können. Wie das genau geht, werde ich in den folgenden Abschnitten erläutern.

Citation Style Language – ein Tutorial

Einen Ausgangsstil suchen

Namen des Stils oder der Zeitschrift ist bekannt

Einen Zitierstil komplett neu zu entwickeln ist nach wie vor eine sehr komplexe Arbeit und erfordert hohe Kenntnisse zum CSL-Schema. Ich konzentriere mich daher hier auf Anpassungen von Stilen. Dabei wird ein Stil als Vorlage hergenommen und mit den entsprechenden Änderungen versehen.

Wenn ich bereits den Namen des Stils oder den Namen der Zeitschrift, die diesen Stil verwendet, weiß, dann kann ich auf der Aboutseite von CSL oder auf der Search by Name Seite direkt diesen Stil suchen. Als praktisches Beispiel für eine Demonstration wähle ich einige kleine Änderungen im APA Stil.

Abb. 1: Suche nach einen bestimmten Zitationsstil
Abb.2: Liste der Suchresultate für APA Stil

Passender Zitierstil muss erst gesucht werden

Wenn aber ein für die Vorlage passender Zitierstil (noch) nicht bekannt ist, gibt es zwei mögliche Suchstrategien, die vorweg eingesetzt werden müssen:

Offene Suche nach passendem Zitierstil

Dazu ist es dann besser die Suchmaschine für das Zotero-Repositorium der Zitierstile zu nutzen. Damit lassen sich die über 10.000 Stile inhaltlich über das Zitierformat, Zitierparadigma bzw. Zitierschema (= Format) und/oder dem Fachgebiet (= Fields) eingrenzen.

Was ein Zitierformat ist, habe ich in einen eigenen Artikel Zitierformat: 5 grundsätzliche Zitierparadigmen erläutert. Dort habe ich auch die 5 Paradigmen mit konkreten Beispielen sowohl als Kurzbelege und Literaturliste erläutert. In dem Exkurs finden sich auch die hauptsächlichen Fachgebiete, wo die jeweiligen Zitiersystem meist angewendet werden.

Mit diesen beiden Kriterien (Zitierschema und Fachgebiet) können die 10.000+ Stile stark eingegrenzt werden.

Screenshot vom Zotero Style Repository mit Pfeilen, die die Stellen anzeigen, wo Filter für die Eingrenzung der Suche gesetzt werden können
Abb. 3: Zotero Style Repository
Screenshot Zotero Style Repository zeigt Resultat nachdem Filter gesetzt wurden, die nur Stile für Fuß-/Endnotensysteme aus dem Bereich derJurisprudenz (ohne Varianten) anzeigen.
Abb 4: Zotero Zitationsstil Repositorium: Es wurde Filter gesetzt, die nur Stile für Fuß-/Endnotensysteme aus dem Bereich derJurisprudenz (ohne Varianten) anzeigen.

Die dann begrenzte Auswahl der Zitierstile muss dann einzeln durchgesehen werden. Wird ein passender Zitierstil gefunden, kann mit den beiden eingangs erwähnten Schritten (Abb. 1 und Abb. 2) fortgesetzt werden.

Zitierstil nach einem Zitiermuster suchen

Eine weitere Möglichkeit ist es auf der CSL Stile-Seite nach einem Mustereinträge zu suchen. Es gibt bereits APA-Vorlagen von allen wichtigen Arten von Quellen (Buch, Buchkapitel, Artikel von einer Zeitschrift, Bericht, Thesis, Internet).

Screenshot: Search by example displays the citation style of a book example.
Abb. 5: Suchformular für die Suche nach Buchstilen mit einem bereits voreingestellten Beispiel.

Es gibt nun die Möglichkeit den Kurzbeleg und/oder Literatureintrag direkt zu editieren (wie z.B. den Namen fett darzustellen). Oder aber es kann überhaupt ein eigenes Beispiel eintragen bzw. mit Copy & Paste übertragen werden. Dazu muss jedoch der Quellentyp mit dem eingestellten und vorgefertigten Musterbeispiel übereinstimmen.

Screenshot: Search by example displays the citation style of a book example with some changes of the original style.
Abb. 6: Suchformular für die Suche nach Buchstilen mit einem bereits voreingestellten Beispiel, das jedoch an mehreren Stellen in der Formatierung geändert wurde.

Der Beispielseintrag wird von der Suchmaschine untersucht und es werden Stile, die dazu passen könnten, nach ihrer Trefferquote in % präsentiert.

Screenshot: Results from search by example display the % match of different styles.
Abb. 7: Resultate für die Suche nach Buchstilen mit einem bereits voreingestellten Beispiel, das jedoch an mehreren Stellen in der Formatierung geändert wurde. Die Ergebnisliste ist nach dem Prozentsatz der Übereinstimmung sortiert.

Änderungen am Zitierstil vornehmen.

Visueller Citation Style Editor

Ich setzte das Tutorial fort mit dem gefundenen (APA)-Zitierstil (Abb.2), der als Ausgangspunkt für die Änderungen dienen soll fort. Durch einen Klick auf Edit-Schaltfläche des betreffenden Stil wird der visuelle Editier mit einer Kopie des gefundenen Zitierstils aufgerufen.

Abb. 8: Aufruf des virtuellen Editors mit einer Kopie des APA Stils. Der Editor gliedert sich in drei Fenster, die sich in ihrer Größe anpassen lassen.

Der visuelle Editor präsentiert drei verschiedene Fensterbereiche, die sich in ihrer Größe anpassen lassen:

  1. Navigation
  2. Zitierbeispiel(e)sowohl In-Text (Kurzbeleg) als auch Bibliografie (Literaturliste) und
  3. Informationen zum Editoren

Allgemeine Informationen ändern

Der visuelle Editor startet mit einer Kopie des selektierten Zitierstils und präsentiert im Editierfeld (3) allgemeine Informationen zum Editierstil. Es gilt hier die entsprechenden Änderungen vorzunehmen.

Neben den Änderungen in der Autor*innenschaft, sind es drei Bereiche, die gleich zu Beginn die modifizierte Kopie von der Vorlage abgrenzen soll:

Abb. 9: Vorgenommene allgemeine Änderungen im Bearbeitungsfenster des virtuellen CSL-Editor mit der Kopie der APA Vorlage
  1. Generelle Informationen wie Name, Kurzbezeichnung und ID. Die ID ist im Normalfall eine URL, die auf das Zotero Repositorium verweist. Das ist eine Internetadresse, die (noch) nicht existiert – oder auch nie zu existieren braucht (z.B. wenn der Stil nur für privaten Gebrauch ist). Es ist aber natürlich auch der Download des Stils über eine eigene Webseite möglich.

    Diese ID ist an zwei Stellen (Info und Link) einzutragen. Unter „Link“ können bei Bedarf auch noch Adressen für eine vorgefertigte Schablone und/oder eine Dokumentationsseite eingetragen werden.
  2. Zitierformat. Unter Rubrik „Categories“ am Ende der Seite wird der Name des Zitierparadigmas eingetragen. Darunter wird die Art und Weise verstanden, wie der Kurzbeleg mit der vollständigen Quellenangabe verknüpft wird. Das Zitierformat sollte eigentlich nicht mehr geändert werden müssen, weil ja bereits eine Vorlage gewählt wurde, die möglichst nahe dem gewünschten geänderten Format entsprechen soll. Die richtige Wahl des (gewünschten) Zitiersystems ist entscheidend. Was ein Zitiersystem bzw. Zitierformat genau ist und worin sich die fünf verschiedene Arten unterscheiden, habe ich auf einer eigenen Seite ausführlich dargestellt.
  3. Unter der Rubrik „Categories“ wird auch das/die Fachgebiet/e ausgefüllt. Im Anhang (Annex) der CSL Spezifikation gibt es eine genormte Liste aller Kategorien, Begriffe und Variablen. Daraus ist auch der Name für das Fachgebiet zu entnehmen.

    Ich habe hier mit dem nicht vorgesehenem „education“ absichtlich einen Fehler begangen. Damit ich später bei der Validierung des Stils zeigen kann, was bei einem Fehler passiert.

    Außerdem habe ich das „generic-base“ gelöscht, weil ich aus meinem Stil keine Varianten erwarte. Er ist ja selbst bereits eine Variante des generischen APA-Stils.

Erwähnen möchte ich noch, dass ich bei der Autorenschaft den ursprünglichen Autor des APA-Stils (Brenton M. Wiernik) nicht mehr angeführt habe. Obwohl ich nicht weiß ob das richtig ist, hier meine Überlegung: Dass es sich um eine Variante des APA-Stils handelt, habe ich extra im Info-Bereich festgehalten („APA style slightly changed). Andererseits ist der ursprüngliche Autor nicht für meine Änderungen verantwortlich, weiß wahrscheinlich gar nichts davon.

Vorgangsweise bei Änderungen

Die inhaltlichen Änderungen sind in jeweils dreiteiligen Schritten vorzunehmen:

  1. Zuerst muss links im Navigationsfenster (siehe (1) in Abb. 8) die entsprechende Überschrift ausgewählt werden.
  2. Danach können die Änderungen im Bearbeitungsfester (siehe (3) in Abb. 8) vorgenommen werden.
  3. Im Bereich des Beispielsfenster (siehe (2) in Abb. 8) wird dann überprüft, ob die vorgenommene Änderung zum gewünschten Erfolg geführt hat.

Beispielsfenster

Im Beispielsfenster lassen sich vorgenommene Änderungen kontrollieren. Der Aufbau dieses Fensters muss entsprechend den geplanten Modifikationen angepasst werden.

Das große Problem bei Korrekturen besteht nämlich darin, dass Zitierstile bei unterschiedlichen Kontexten verschiedene Formate aufweisen. So kann z.B. der „et al.“-Zusatz für Zeitschriften und Sammelbände bei einer unterschiedlichen Anzahl von Autor:innen (und meistens nur im Kurzbeleg-Modus) verlangt werden. Oder abgekürzte Vornamen erscheinen nur im Literaturverzeichnis bei der ersten Person, aber nicht im Kurzbeleg. Es ist daher entscheidend, dass die richtige Stelle (d.h. das richtige Element) für die Änderung gefunden wird. Im Beispielsfenster kann dies kontrolliert werden; jedoch nur, wenn auch die richtige Zitierform mit den dazugehörigen Elementen dargestellt wird, damit die vorgenommenen Änderungen zu sehen sind. Werden Korrekturen ohne sichtbare Veränderungen im Beispielsfenster vorgenommen, wurde entweder eine falscher Knoten editiert (siehe Navigationsfenster) oder das Beispielsfenster stellt einen falschen Zitationstyp dar.

Abb. 10: Es wird aus den vorgefertigten Beispielszitationen (rechts oben) Zitationsbeispiele für Citation 1 usammengestellt. In diesem Fall wird die Zitation (Kurzbeleg und Bibliografie) von zwei Zeitschriftenartikel dargestellt; einmal „normal“, das andere Mal mit einem Hinweis auf einen ausgewählten Seitenbereich des Artikels.

Für das Beispielsfenster gibt es jeweils drei unterschiedliche Sammlungen für die Anzeige von Kurzbelegen und Bibliografie. Die ersten drei Zeilen des Kurzbelegs entsprechen den gewählten Example citations, also Citation 1, Citation 2 oder Citation 3. In der Literaturliste werden dann die verschiedenen Beispielszitation je nach dem Zitierformat (z.B. alphabetisch nach dem Namen) sortiert.

Abb. 11: Die Abbildung zeigt drei verschiedene Zitationen für Bücher mit einer unterschiedlichen Anzahl von Autor:innen. Die in Citation 3 zusammengesetzten Beispiel können auch noch für die Anzeige mit einem Drop-Down Menü in ihrer Kontextabhängigkeit variiert werden. Damit lassen sich dann auch die Formatierungen mit Seiten- oder Kapitelangabe, mit unterdrückten Autor:innen-Namen oder Jahreszahl darstellen und bei vorgenommenen Korrekturen in ihren Auswirkungen überprüfen.

Als Publikationstypen können z.B. Zeitschriftenartikel, Monografie mit einem oder mehreren Autor:innen, Sammelband, Kapitel eines Sammelbands, Webadresse, Zeitungsartikel etc. ausgewählt werden. Außerdem kann auch noch festgelegt werden, ob es sich beim Kurzbeleg um einen „normalen“ Verweis handelt, oder ob auch Seiten- bzw. Kapitelangaben benötigt werden, oder ob Namen von Autor:innen oder die Jahreszahl unterdrückt werden sollen, weil, sie bereits im Fließtext erwähnt sind.

Navigationsfenster

Das Navigationsfenster besteht aus fünf aufklappbaren Inhaltsverzeichnissen („Nodes“ d.h. „Knoten“).

Allgemeine bzw. globale Informationen:

Hier können an einer Stelle generell Änderungen vorgenommen werden. Alle Änderungen hier betreffen sowohl Kurzbelege als auch die Bibliografie. Zum Beispiel: Sollen die Namen von Autor:innen mit abgekürzten Vornamen in der Literaturliste erscheinen?

Aber Achtung: Viele Elemente sind nicht ausgewählt, weil sie infolge unterschiedlicher Bedingungen nicht einheitlich geregelt werden können. So kann z.B. an dieser globalen Stelle das Ampersand (&) nicht auf ‚and‘ geändert werden. Ich empfehle daher Änderungen bei den nächsten beiden Knoten (Kurzbeleg bzw. Bibliografie) Variablen vorzunehmen

Inline-Citation

Hier kann globale Änderungen entweder für alle Inline-Zitate (= Kurzbelege) oder Literaturlisten (=Bibliografien) vorgenommen werden. Das betrifft sowohl das Layout (z.B. verwendete Element wie z.B. runde oder eckige Klammern, Formatierung (z.B. Fett oder Großbuchstaben sowie auch die (kontextabhängige) Zusammensetzung der Elemente (z.B. ‚&‘ oder ‚and‘; Anzahl der Namen die mit ‚et al.‘ abgeschlossen werden), als auch die Sortierreihenfolge.

Die einzelnen Möglichkeiten für Modifikationen werden durch das weitere Aufklappen dieses Knoten sichtbar. Es können einzelne Unterknoten auch hinzugefügt oder gelöscht werden. Wird ein Unterknoten selektiert, dann werden auch die betroffenen Elemente im Beispielsfenster hervorgehoben. So lässt sich genau anzeigen, worauf sich die vorzunehmenden Änderungen auswirken werden.

Abb. 12: Im Navigationsfenster links wurden Namen für Kurzbelege selektiert. Im Bearbeitungsfenster wurden ihre Formatierung auf Großbuchstaben (Small Caps) geändert. Im Beispielsfenster werden die Änderungen angezeigt.

Macros

Macros sind wiederverwendbare in sich abgeschlossene Programmteile. Im Rahmen von Programmiersprachen können sie etwa mit Unterprogrammen oder Funktion en verglichen werden. In Ab. 12 haben ich beispielsweise bereits den Author-Intext Macro editiert.

Macros können sich in Gruppen (= zusammengefasste Funktionen) und Bedingungen (if-else) gliedern, um schließlich mit einem Ausdruck (= Term, wie z.B. „available“, „forthcoming“, „in press“ etc.), einer Variablen (z.B. abstract, DOI, page etc.) oder einem zugehörigen Wert (z.B. Text, Zahl) abzuschließen. Die entsprechenden genormten Begriffe finden sich im Anhang der CSL-Spezifikation.

Globale Formatieroptionen

Der letzte (fortgeschrittene) Bereich umfasst globale Formatierungen, die – soweit ich das sehe – u.a. Übersetzungen von Begriffe (Terme) in verschiedene Sprachen sowie spezielle XML-Anpassungen enthalten. Bereits ganz oben im Navigationsfenster gibt es die Möglichkeit unter „Global Formatting Options“ die Standardsprache (default-locale) einzugeben. Das würde ich jedoch nicht empfehlen, weil die Sprache besser direkt in der jeweiligen Bibliografie-Software eingestellt werden sollte. Jeder Zitierstil hat bereits standardmäßig die jeweiligen lokalisierten Texte implementiert. Nur wenn davon abgegangen werden soll, sollte es direkt in XML direkt geändert werden.

Beispiel einer Macro-Analyse

Ich glaube als eine Art lehrreiche Zusammenfassung könnte eine detaillierte Analyse eines konkreten Macros dienen. Ich wähle dazu die bereits im linken Bereich der Abb. 12 gezeigten Inline Citation.

Abb. 13: Formatierung des Kurzbelegs (Inline citation) teilweise aufgeklappt.

Alle weiteren Abschnitte des Abschnitts Macro Analyse beziehen sich auf Abb. 13.

Inline Citations

Sie besteht aus zwei großen Teilen: der Formatierung (= Layout) und des Sortieralgorithmus (= Sort). Ich konzentriere mich hier auf das Layout.

Layout

Das Layout besteht aus einer Gruppe mit 3 Unterknoten, nämlich den Namensteil, den Datumsteil und der Positionsanzeige (= Locator, also z.B. Kapitel- oder Seitenangabe). Ich konzentriere mich hier auf den Namensteil (author-intext macro)

Author-intext macro

Sonderfälle

Zuerst werden verschiedene Sonderfälle (Conditions) behandelt, wie Rechnungen und Verträge (= if), sowie Interviews und persönliche Kommunikation (= else-if) behandelt. Ich habe diese Bereiche nicht aufgeklappt; sie bestehen selbst wiederum aus einer großen Liste von Unterknoten. Ich konzentriere mich auf allen anderen „normalen“ Fälle (= else)

Standardfälle

Bei den allgemeinen Fällen (= else) wird zwischen Namen und Substitute unterschieden. Unter Namen werden alle Arten einer Autor:innenenschaft zusammengefasst wie z.B. Autor:in, Herausgeber:in, Illustrator (z.B. Comix), Direktor (z.B. Film). Diese spezielle Autor:innenschaft sind die einzelnen Substitute. Außerdem ist auch noch die Möglichkeit einer Textvariable (if-container-title) für verschiedene Fälle (book, entry, dictionary, encyclopedia) vorgesehen.

Title-intext macro

Zum Schluss ist noch die Möglichkeit eines zusätzlichen Titels als Kurzbeleg vorgesehen. Das wiederum ist ein eigener Macro, der auch in anderen Stellen von unterschiedlichen Zitatformaten verwendet wird. Er hat selbst wieder einen eigenen Macro für die Art der umrandeten Klammer für Titel in Kurzbelegen.

Von Peter Baumgartner

Seit mehr als 30 Jahren treiben mich die Themen eLearning/Blended Learning und (Hochschul)-Didaktik um. Als Universitätsprofessor hat sich dieses Interesse in 13 Bücher, knapp über 200 Artikel und 20 betreuten Dissertationen niedergeschlagen. Jetzt in der Pension beschäftige ich mich zunehmend auch mit Open Science und Data Science Education.

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