Zuschauer oder Macher? Über meine Verantwortung im H5P Diskurs

Zuschauer oder Macher? Mit diesem Beitrag versuche ich über meine Rolle in Zusammenhang mit H5P zu nachzudenken. Der Artikel ist möglicherweise provokant und nicht ganz inhaltlich ausgegoren. Trotzdem – oder gerade deswegen – hoffe ich auf viele Kommentare!

Vorbemerkung

Bin ich bezüglich H5P Zuschauer oder Macher? Diese Frage beschäftigt mich seit letzter Woche und wühlt mich innerlich auf. Anlass war die Teilnahme an einem Webinar von Guido Brombach und wiederholte Kommentare von Oliver Tacke, zuletzt zu meinem Sort the Paragraphs-Artikel.

Vorweg muss ich jedoch anmerken, dass dieser Artikel mich emotional sehr bewegt (hat). Seit drei Tagen schon quäle ich mich nicht nur mit den Inhalten dieses Blogbeitrags herum, sondern auch mit der Entscheidung, ob ich ihn veröffentlichen soll. Ich versuche hier einige Gedankengänge zu meiner persönlichen Rolle in der H5P Diskussion offen zu legen. Aber wahrscheinlich ist die Argumentation immer noch etwas wirr und wirft der Beitrag eher Fragen auf, als sie zu beantworten.

Trotzdem habe ich mich letztlich entschlossen diesen Artikel zu veröffentlichen. Für diese Entscheidung berufe ich mich – wie auch schon bei anderen nicht völlig ausgegorenen Beiträgen – auf ein Zitat von Ludwig Wittgenstein:

Ich glaube, einen Philosophen, einen der selbst denken kann, könnte es interessieren meine Noten zu lesen. Denn wenn ich auch nur selten ins Schwarze getroffen habe, so würde er doch erkennen, nach welchen Zielen ich unablässig geschossen habe.

Ludwig Wittgenstein: Über Gewissheit, §387

Ich hoffe sehr, dass Leser*innen ihre Meinung zu diesem Beitrag kommentieren. Sind solche (halbfertigen) Gedankengänge brauchbar? Soll ich mit der Veröffentlichung warten bis ich eine klarere Position entwickelt habe? (Auch auf die Gefahr hin, dass dann diese Gedanken nie publiziert werden?) Oder soll ich mich überhaupt nach dem Motto „Schuster bleib bei Deinen Leisten“ auf rein didaktische Fragestellungen konzentrieren und allgemeine Betrachtungen bleiben lassen?

Eine gut gemeinte Provokation

Oliver Tacke hat als Entwickler von Sort the Paragraphs gleich mehrere Anmerkungen zu meinem Artikel gepostet. Vor allem zwei haben mich ins Nachdenken bzw. Grübeln gebracht. Zu seinem vierten Kommentar – ein Praxishinweis einer Englischlehrerin – habe ich bereits ausführlich nachgedacht und meine Position korrigiert. In diesem Beitrag greife ich nun Hinweise in seinem ersten Kommentar auf.

Ich möchte mit diesem Beitrag Oliver nicht zu nahe treten, sondern am Beispiel unserer Diskussion zu H5P über allgemeine Haltungen zu eingenommen Rollen – Didaktik bzw. Programmierung – nachdenken. nachdenken. Um aber die Fragestellung klar herauszuarbeiten, beginne ich mit einer Provokation:

Zu meiner Argumentation, dass im Positions-Modus die Lösungsanzeige bei „Check“ und „Show Solution“ redundant ist, verweist Oliver auf festgelegte Rahmenbedingungen der H5P Programmierung, die diese Trennung zweier Anzeigemodi für die Einbindung in kombinierte Inhaltstypen wie Question Set, Course Presentation etc. notwendig machen. Tatsächlich habe ich diese „Auflagen“, die Inhaltstypen erfüllen müssen, nicht gekannt. Aber muss ich diese Strukturen denn wirklich kennen, wenn ich von „außen“, d.h. aus didaktischer Sicht vom Endergebnis her, meine Meinung abgebe?

Dazu kommen auch andere übergeordnete Hinweise von Oliver zu meinen Vorschlägen, die zusammengefasst sinngemäß lauten: „Das kann sich jede*r auf seiner Plattform mittels H5P-Hooks, Stylesheet etc. anpassen.“ Wirklich jede*r? Ich bezweifle das.

Zuschauer oder Macher?

Früher – vor ca. 1-2 Jahren – hätte ich diese Zumutung – ohne viel nachzudenken – pauschal abgelehnt. Etwa: „Wie komme ich als Didaktiker dazu mich auch noch mit den Details der Programmierung zu beschäftigen!“ Inzwischen bin ich etwas vorsichtiger geworden. Ganz besonders hat mich aktuell eine Anmerkung von Guido Brombach bei den OERcamp-Webtalks ins Grübeln gebracht:

Mit dem eigenen Server geht natürlich auch eine große Verantwortung einher. Ich finde, es ist durchaus einkalkulierbar, wie große diese Verantwortung da ist. Aber ihr seid jetzt ein sehr machender Teil des Internets geworden dadurch und nicht mehr in dieser Haltung von „Andere tun Dinge für mich und ich bin hier nur Zuschauer“.

Guido Brombach in der ersten Folge der Webinar-Reihe der Agentur J&K – Jöran und Konsorten für das OERcamp: „Open Source Tools für den eigenen Server. Auch wenn du bisher dachtest, keinen zu haben.“ (23:55-24:22).

Was bin ich: Noch Zuschauer oder schon Macher?

Soweit ich verstanden habe, geht es in seiner Seminarreihe nicht darum, unter „eigenen Server“ den Betrieb eines Rechenzentrums zu verstehen. Gemeint ist vielmehr, dass jede*r mit einem Webhoster-Vertrag auch darunter fällt, weil er/sie ein kleines Stückchen Rechenzeit und Speicherplatz eines Servers gemietet hat.

Unter dieser Prämisse gehöre ich mit meiner WordPress-Installation offensichtlich ebenfalls dazu. Ehrlich gesagt, hat mich diese Sichtweise nicht nur überrascht, sondern auch betroffen gemacht. Ich bin mir nämlich durchaus nicht im Klaren, ob ich meine Verantwortung im H5P-Zusammenhang (korrekt) einkalkulieren kann.

Tatsächlich beobachte ich seit einigen Monaten – konkret seit ich mich mit intensiv mit H5P beschäftige –, dass sich meine Tätigkeitsstruktur bezüglich meines Weblogs verändert hat. Neben dem Schreiben von Artikel beschäftige ich mich jetzt auch sehr zeitintensiv mit meiner WordPress-Installation:

  • So bin ich jetzt vorsichtiger mit der Installation von Plugins geworden und habe auch begonnen deren Benutzung und Funktionsweise zu dokumentieren.
  • Ich lege mir jetzt regelmäßig mit BackWPup eine Sicherungskopie an.
  • Ich habe mir mit WP-Staging einen geclonten Website zugelegt, wo ich Dinge ausprobiere.
  • Vor allem fummle jetzt auch öfters mit CyberDuck meinem FTP-Client im Dateisystem von WordPress herum.

Ein guter Teil dieser neuen Tätigkeiten hängt natürlich auch damit zusammen, dass ich nicht mehr an der Uni arbeite und daher keine Unterstützung mehr in der Serveradministration habe. Ein anderer Teil jedoch auch mit der intensiveren Auseinandersetzung mit H5P und Oliver Tacke.

H5P: Wo beginnt die eigene Verantwortung und wo hört sie auf?

Bezogen auf H5P wirft die Frage „Zuschauer oder Macher“ eine Reihe von ganz konkreten Punkten auf:

  • Wo beginnt diese zusätzliche Verantwortung für den eigenen Server und wo endet sie?
  • Gehört z.B. der Umgang mit H5P-Hooks und H5P-Stylesheets, wie Oliver es andeutet, dazu?

Ich glaube, dass es dafür keine pauschale Antwort gibt. Vor vier Wochen hätte ich nicht geglaubt, dass ich selbst Änderungen in der Optik bei H5P vornehmen werde. Ich bin – ziemlich genau vor einen Monat – einmal dazu dann auch grandios gescheitert.1. Ich habe es gestern nochmals versucht und diesmal ist es mir gelungen, die Farbe der H5P-Schaltfläche von blau auf das Rot meines Twenty-Twenty Theme anzupassen!

Ich muss allerdings erwähnen, dass ich einige – von Oliver in seinem Video nicht vorgesehene – Schwierigkeiten zu überwinden hatte:

  • Der WordPress-Editor war bei mir wegen eines anderen Plugins ausgeschaltet. Ich musste die entsprechende Zeile in wp-config finden und ändern. Das Wissen dazu musste ich vorerst auch durch Internet-Recherche erwerben. Schließlich konnte ich mit StackOverflow mein Problem lösen.
  • Ich habe nicht die richtige relative Position für die CSS-Datei gefunden und letztlich dann den absoluten Pfad eingegeben.

Abgesehen davon hat es für diese Änderung sowohl Kenntnisse mit einem FTP-Client und – zumindest für den „hover“-Teil den Oliver nicht im Detail in dem zitierten Video dargelegt hat – zusätzlich auch CSS-Wissen gebraucht.

Soweit zum Stylesheet, wo ich vielleicht ein wenig Verantwortung übernehmen kann. Ganz anders jedoch zu den H5P-Hooks, wo ich mich auf das Video Was lässt sich alles mit wenigen Programmierkenntnissen an H5P anpassen? beziehe. Oliver sagt selbst zu Beginn des Videos, dass er hier einen Grenzfall im Kurs behandelt, weil „wenige“ Programmierkenntnisse gebraucht werden. Was ist unter „wenig“ zu verstehen? Obwohl ich ein „wenig“ Programmierkenntnisse habe, wüsste ich nicht, wie ich mit diesen Hooks arbeiten sollte. Mir fehlt dazu (noch) jegliches Wissen über Inhalt und Struktur von H5P Inhaltstypen um mit den Hooks etwas anfangen zu können.

Ganz abgesehen einmal davon, dass ich neugierig bin und es mich interessiert mehr zu erfahren / mehr zu können: Ist es wirklich sinnvoll, dass ich mich um Programmstrukturen und -Inhalte bei meiner didaktischen Auseinandersetzung kümmere?

Nochmals zu meiner Kritik, dass der zweifache Lösungsmodus im Positions-Modus bei Sort the Paragraphs redundant ist: Neben dem Hinweis auf die Notwendigkeit einer separaten Funktion zum Anzeigen der Lösung für „Oberinhaltstypen“ vorzusehen, stellt Oliver dazu eine ganze Reihe von weiteren Überlegungen an. Ich muss aber leider zugeben, dass ich nicht alles verstanden habe. Aber ist es vermessen, wenn ich mich auf den Standpunkt stelle: „Ist mir egal, was auch immer der programmtechnische Grund für diese unschöne Redundanz ist. Sie sollte auf jeden Fall beseitigt werden. Wenn sie mit einer generellen Struktur von H5P zusammenhängt, dann muss sich halt jemand diese Strukturen in Hinblick auf mögliche Redundanzen (nochmals) anschauen.“

Zusammenfassung

Wenn ich meine etwas verworrenen Gedanken zusammenfasse, dann komme ich auf folgende Positionen:

  • Ich werde weiterhin versuchen konstruktive Kritik aus didaktischer Perspektive zu den H5P Inhaltstypen zu formulieren. Und zwar unabhängig davon, ob ich in der Lage bin, auch alle technischen Rahmenbedingungen korrekt mit einzubeziehen.
  • Ich werde für Hinweise zu programmtechnischen Notwendigkeiten dankbar sein und auch ein gewisses Verständnis dafür aufbringen. Gleichzeitig möchte ich diese Erklärungen langfristig aber nicht als Entschuldigung für didaktische Mängel akzeptieren.
  • Ich werde schrittweise versuchen einen größeren Verantwortungsbereich wahrzunehmen, indem ich entsprechende Bildungsangebote wahrnehme. Gleichzeitig werde ich mich jedoch nicht damit einschüchtern lassen, dass es (immer wieder) Dinge gibt, die ich selbst nicht durchschaue und daher nicht verantwortungsvoll (mit)gestalten kann.
  • Und schließlich möchte ich meine Verantwortung auch dahin gehend wahrnehmen, zu versuchen Mitstreiter*innen zu finden, die einen didaktische Diskussionsstrang innerhalb der H5P-Community initiieren.

Fußnoten

  1. Ich habe mir durch eine falsche Installation von H5P Mods meine H5P-Installation „zerschossen“. Ich habe blöderweise den WordPress Plugin mit einer H5P Library verwechselt. Ich weiß, ich weiß: Es heißt ja nicht umsonst die URL h5pmods-wordpress-plugin! Glücklicherweise konnte aber mit Hilfe meines Backups und moralischem Beistand von Oliver meine Datenbank bald wieder restaurieren. Aber zwei Tage hatte ich damit ziemlichen Stress.

Von Peter Baumgartner

Seit mehr als 30 Jahren treiben mich die Themen eLearning/Blended Learning und (Hochschul)-Didaktik um. Als Universitätsprofessor hat sich dieses Interesse in 13 Bücher, knapp über 200 Artikel und 20 betreuten Dissertationen niedergeschlagen. Jetzt in der Pension beschäftige ich mich mit Open Science und Data Science Education.

8 Antworten auf „Zuschauer oder Macher? Über meine Verantwortung im H5P Diskurs“

Heute ist Deine Seite nicht erreichbar („Diese Seite hat Ihr Trafficlimit überschritten.“). Daher schreibe ich hier meinen Kommentar zu Deinem Artikel https://www.olivertacke.de/2020/11/16/zuschauer-oder-macher-beides/

Zur ersten Hälfte Deines Artikels:

Ich verstehe worauf Deine Argumentation in der ersten Hälfte Deines Artikel (Schema „Überprüfen / Lösung anzeigen“) abzielt. Ich bin völlig einer Meinung mit Dir, dass meine Kritik dadurch auf eine andere Ebene verlagert wurde. Dass es nicht mehr bloß um ein Problem eines einzelnen Inhaltstypen geht, sondern um generelle Fragen zur H5P-Struktur. Das ist für mich eine wichtige Erkenntnis, die mir vorher nicht bewusst war.

Obwohl Du auch gleich ein paar Alternativen überlegst, kann ich aber dazu noch nichts Konstruktives sagen. Ich muss mir das erst näher anschauen, den Contract lesen und vor allem besser Verstehen, worum es geht. Aber selbst wenn ich hier etwas zu sagen hätte: Wie sollte hier eine konstruktiver Vorgangsweise ausschauen? Und wie soll das gehen „sich ggf. mit anderen zusammentun und das H5P-Kernteam adressieren.“ – Ich habe den Eindruck, dass es für diesen (didaktischen) Fragen bisher noch keinen Platz / kein Forum gibt, wo man dies diskutieren kann.

Zur zweiten Hälfte Deines Artikels:

Deine Überschrift des Artikel „Zuschauer oder Macher? Beides!“ ist sehr gut gelungen!! Damit triffst Du sehr gut den ambivalenten Charakter. Die Betonung auf das „oder“ in meinem Artikel ist sicherlich nicht korrekt. Es gibt da offensichtlich – wenn wir mal von den „Unverbesserlichen“ absehen – für jeden eine individuell verschiebbare Grenze.

Die Schwierigkeit besteht meiner Meinung nach darin, diese Grenze – und damit auch den nächsten (Bildungs-)Schritt – von „außen“, d.h. für eine andere Person korrekt zu bestimmen. Explizite Hinweise, vielleicht gar noch am Anfang der Gegenargumentation, können als Vorwürfe verstanden werden bzw. den Eindruck erwecken, dass man das Thema verfehlt hat. Ich glaube, dass es besser für die Motivation ist, (a) zuerst auf derselben Ebene zu diskutieren, d.h. diese Hinweise nicht an den Anfang zu stellen. Dann aber (b) durchaus – am Ende, quasi en passant – auf diese erweiterten (Gestaltungs-)Möglichkeiten hinzudeuten bzw. durchaus auch hinzuwirken.

Nach Deinem Artikel sehe ich keine grundsätzliche Meinungsunterschiede zwischen uns, sondern eher unterschiedliche Befindlichkeiten. Statt Deine Argumentation zu beginnen mit „Kann sich jede:r auf seiner Plattform mittels H5P-Hooks anpassen“ würde ich mich wohler fühlen, wenn Du am Ende anfügst: „Übrigens gibt es für Interessierte auch die Möglichkeit, sich das auf der eigenen Plattform mittels H5P-Hooks selbst anzupassen.“ — Aber ich werde das auch andersherum aushalten Die vier Vorsätze am Ende meines Artikel – zu denen ich noch immer stehe – habe ich ja gerade deswegen so formuliert, um mich innerlich ein wenig besser in dieser Diskussion zu stabilisieren.

Wie sollte hier eine konstruktiver Vorgangsweise ausschauen? Und wie soll das gehen „sich ggf. mit anderen zusammentun und das H5P-Kernteam adressieren.“ – Ich habe den Eindruck, dass es für diesen (didaktischen) Fragen bisher noch keinen Platz / kein Forum gibt, wo man dies diskutieren kann.

Dann kann man doch das „General Discussion“-Forum benutzen, Joubel um ein separates Forum bitten, sich eine andere Plattform suchen, usw.

Ich glaube, dass es besser für die Motivation ist, (a) zuerst auf derselben Ebene zu diskutieren, d.h. diese Hinweise nicht an den Anfang zu stellen. Dann aber (b) durchaus – am Ende, quasi en passant – auf diese erweiterten (Gestaltungs-)Möglichkeiten hinzudeuten bzw. durchaus auch hinzuwirken.

Ich hoffe, ich denke künftig daran 🙂

Wäre es nicht denkbar, solche programmtechnischen Details in StackOverflow zu diskutieren?
Natürlich. Das habe ich doch in meinem Post gemeint: Das Netz ist voller Möglichkeiten. Mit ein bisschen Einsatz findet man zig Foren-Hoster und Kanäle oder setzt selbst etwas auf, kann selbst Werbung dafür machen (müsste man im Übrigen auch, wenn man ein Forum auf h5p.org nutzt), usw. Ist natürlich mein persönlicher Ansatz ohne Anspruch darauf, ein guter Maßstab zu sein, aber ich bin es nicht gewohnt, bis zum Sanktnimmerleinstag mit anderen zu diskutieren oder auf andere zu warten, sondern mache im Zweifel mein eigenes Ding, wenn mir etwas wichtig ist. Und wenn mir dafür Wissen fehlt, hole ich mir das.

Noch eine Nachfrage, die sich auf Deine beiden Links bezieht, wo Du zeigen willst, dass Leute durchaus in der Lage sind, selbst Anpassungen vorzunehmen.

Wäre es nicht denkbar, solche programmtechnischen Details in StackOverflow zu diskutieren? Ich meine jetzt nicht als eigener Website im Stack Exchange Netzwerk, denn dazu müssen komplexe Voraussetzungen erfüllt werden, sondern bloß in StackOverflow selbst, mit einem eigenen Keyword „H5P“ versehen. Die von Dir referenzierten Seiten könnten dann mit den Tags „CSS“, „PHP“ und „H5P“ gekennzeichnet werden. Zu WordPress & Drupal (nicht aber zu Moodle) gibt es übrigens auch eigene Websites im Stack Exchange Netzwerk. Das wäre vielleicht – auch oder alternativ? – ein geeigneter Platz?

Vielen Dank für die Diskussion. Durch die Erfahrungen mit meinen ‚personalierbaren Aufgaben‘ (https://www.youtube.com/watch?v=LDw_Ifmg2WM) bin ich der Meinung, dass ein grundlegendes Programmierverständnis und didaktische Basisüberlegungen untrennbar miteinander verbunden sind, denn man braucht sich nichts Didaktisches überlegen, was dann nahezu unmöglich zu programmieren ist und man braucht auch nichts programmieren, nur weil man es kann, was dann aber didaktisch komplett sinnbefreit ist. Ich freue mich auch schon darauf, wenn Oliver mit etwas Abstand und ein paar Mal „darüber schlafen“ die wichtigsten Punkte der Diskussion zusammen mit Anja im nächsten Bldg-Alt-Entf-Podcast bespricht.

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