Feedback-Arten für Online-Lernen

Heureka! Seit nunmehr über zwei Jahren überlege ich mir, wie ich die Entwicklung, die ich mit „Taxonomie von Unterrichtsmethoden“ begonnen habe, fortsetzen kann. Mit einer Untersuchung zu Feedback-Arten für Online-Lernen habe ich nun – völlig unerwartet – diesen theoretischen Durchbruch in meinen Forschungsanstrengungen erzielt. Der (recht lang geratene) Beitrag erklärt die neue Vorgangsweise und zieht erste Schlussfolgerungen.

Ich verweise auch auf praktische Experimente in einem Moodle-Kurs und biete zusätzlich Informationsmaterial zum Download an (Moodle-Buch als PDF mit 85 Seiten). Außerdem gibt es einen vertonten Pecha Kucha Vortrag, wo ich in 400 Sekunden den nachfolgenden Beitrag zusammenfasse. Dieser Vortrag ist auch auf SlideShare erhältlich.

Anonymer Zugang zu ANT-Online-Materialien

Mit diesem Beitrag wird ein anonymer Zugang zu ANT-Online-Materialien verfügbar. Das ist – auf Basis der Selbstbestimmungstheorie – ein Trial-and-Error-Test, um herauszufinden, wie ich selbstständige Lernprozesse jener Besucher/innen meines Weblogs, die sich für Akteurs-Netzwerk-Theorie (ANT) interessieren, am Besten unterstützen kann.

Es gibt auf dieser Seite neben einer interaktiven Umfrage zum ANT-Online-Kurs einen Link zur einer Quiz-Sammlung, die alle Quizzes der ANT-Lektionen enhält und zwar so, dass sie ohne Anmeldung anonymisiert trainiert werden können. Außerdem gibt es den gesamten Text des ANT-Online-Kurses als Print-PDF, Screen-PDF und sogar als eBook (EPUB-Format) zum Herunterladen.

Forschungsstelle mit Karrieremöglichkeit

An meinem Department wird eine neue Forschungsstelle ausgeschrieben. Vorerst auf 3 Jahre befristet, gibt es nicht nur die Möglichkeit einer unbefristeten Verlängerung, sondern auch ein sehr gute Karrieremöglichkeit: Bei entsprechender Qualifikation (mindestens Doktorat) besteht die Möglichkeit in Rahmen einer neuen DUK-internen Weiterbildungsvereinbarung sich für die Position einer assoziierten Professur zu bewerben.

Digitale Lernszenarien

Dieser Beitrag rezensiert das Arbeitspapier „Digitale Lernszenarien im Hochschulbereich“ im Lichte meines Buches „Taxonomie von Unterrichtsmethoden“: Im Jänner 2016 wurde damit eine Systematik digitaler Lernformate vorgelegt. Ich beleuchte die verschiedenen theoretischen Entscheidungen und Aspekte in diesem Bericht, der im Auftrag der Themengruppe „Innovation in Lern- und Prüfungsszenarien“ und vom CHE im Hochschulforum Digitalisierung herausgegeben wurde.

LMS in WordPress? – Didaktische Vielfalt mit Plugins

Im letzten Teil meiner kleinen Trilogie diskutierte ich, wie solch ein von mir erwähntes „Netzwerk didaktischer Dimensionen“ für ein LMS in WordPress aussehen könnte. Ich werde dabei Vorschläge für verschiedene Plugins machen, die ich z.T. in dieser Seite bereits eingebunden habe und deren Funktion sie sehen bzw. ausprobieren können.

LMS in WordPress? – Didaktischer Mehrwert

Die Frage, die mich umtreibt lautet: Was kann ein LMS mit seiner Pflicht zur Registrierung selbstbestimmtes Lernen so unterstützen, dass es Vorteile gegenüber dem selbstorganisierten Lernen mit frei zugänglichen Bildungsressourcen (Open Educational Resources) bietet? – Das ist der zweite Teil von drei Artikeln.

LMS in WordPress? – Selbstbestimmtes Lernen

Ich habe vor kurzem recht begeistert über Namste! LSM, einen recht mächtigen Lernmanagement-System für WordPress geschrieben. Das hat aber natürlich gleich ein Problem aufgeworfen, das scheinbar meinen bildungspolitischen Ansichten diametral zuwider läuft: Warum ein offenes System, wie es mein Weblog darstellt, mit einem LMS wieder zusperren? – Das ist der erste Teil von drei Artikel.

Booktype: gemeinsam Bücher schreiben

Es gibt eine Neuigkeit aus meinem Department: Ab sofort bieten wir ein neues Werkzeug zum kollaborativen Schreiben und Publizieren von Büchern an! Booktype ist eine webbasierte Open Source Plattform die nach dem Single-Source Multi-Channel Publishing funktioniert. Dabei wird von einem Ausgangsdokument in die verschiedenen gewünschten Zielformate publiziert. Kein zusätzliches Formatieren mehr, wenn Sie Ihr Printbuch als E-Book herausgeben wollen oder ihr Buch-PDF für Bildschirmbetrachtung optimieren wollen. Der Zugang zu unserer Plattform ist unter donau-uni.booktype.pro frei und öffentlich zugänglich.

PURPLSOC 2015

Last week (Juli 3rd-5th) we hosted at our department the 1st Worldconference on Pursuit of Pattern Languages of Societal Change (PURPLSOC). This articles is a first (positive) review of the conference and tries to detect and enumerate elements responsible for the success of the conference. The 2nd PURPLSOC World-Conference will tale place in San Francisco from 28th-30th October 2016.

Mustersprachen und sozialer Wandel

Muster, Mustersprachen und deren Anwendung beschäftigen eine kleine, aber aktive Community seit Jahrzehnten. Die internationale Konferenz PURPLSOC 2015 von 3. bis 5 Juli 2015 an der Donau-Universität Krems will das theoretische Konzept von Christopher Alexander auch für die Praxis sozialen Wandels aufbereiten und bekannt machen. – Eine „Newcomers‘ Fair“ lädt am 3. Juli zum Kennenlernen der Anwendungsmöglichkeiten von Mustern in lockerer Atmosphäre ein. Die Teilnahme ist kostenlos!

Konzett-Smoliner promoviert mit Auszeichnung

Im Rahmen einer öffentlichen Defensio des Lifelong Learning Kollegs verteidigte Stefanie Konzett-Smoliner am 23. Juni in Wien mit Auszeichnung ihre Dissertation. Ich hatte diese Arbeit betreut und fungierte daher als Erstprüfer; mein Kollegen Josef Hochgerner vom Zentrum für Soziale Innovation (ZSI) war Zweitprüfer und Willi Berger Alpen-Adria Universität Klagenfurt (AAU) führten den Vorsitz der Kommission.

Rückblick und Vorschau zu Publikationen

Ich habe erst im Jänner begonnen meine Publikationen, die 2014 erschienen sind, einzutragen. Dabei habe ich bemerkt, dass es von dieser Seite der Veröffentlichungen ein recht erfolgreiches Jahr war – auch wenn ich (bzw. gerade deswegen) aus zeitlichen gründen mein Weblog im letzten Jahr etwas vernachlässigt habe. – Für 2015/2016 plane ich eine neue Buchpublikation und werde mich daher bei Zeitschriftenartikel weniger engagieren. (Allerdings habe ich erst unter Publikationen/Abstracts & Downloads den Stand auf Ende 2014 nachgetragen. Die anderen webbasierten Darstellungen meiner Publikationen muss ich erst noch aktualisieren.)

Kroatisch-Lexika im Internet

Diese Beitrag ist eine Artikelsammlung von Rezensionen zu zu Kroatisch-Lexika im Internet. Er ist ein Ergebnis meines Kroatien-Urlaubs 2014, wo ich – nach 25-jähriger Unterbrechung – einen zweiten Versuch mit dem Lernen der kroatischen Sprache begonnen habe. Zum Unterschied von damals, gibt es jetzt viele Ressourcen dazu im Internet. Ich war nicht nur überrascht, wie zahlreich und vielfältig diese Webseiten zum Kroatischen sind, sondern ganz besonders haben mich auch die dahinter stehenden Geschäftsmodelle interessiert. Ich plane diese Rezensionen durch Interviews mit den Webseiten-BetreiberInnen später noch (zu Fallstudien) auszubauen.

Junge ForscherInnen im Landesmuseum Niederösterreich

Unser Department war am 7. September mit dem Interactive Whiteboard von Smart Technologies im Landesmuseum Niederösterreich in St. Pölten. Bei der Veranstaltung konnten junge ForscherInnen – dem Generalthema des Nachmittags entsprechend – in die Welt der Ernährung eintauchen konnten.

Lebendiges Lernen gestalten

Im Rahmen der GMW-Konferenz halte ich heute ein Referat zum Artikel Lebendiges Lernen gestalten, den ich gemeinsam mit meiner Frau Ingrid Bergner geschrieben habe. Die Rückmeldungen der GutachterInnen haben gezeigt, dass der von uns diskutierte Zugang zum Thema Didaktik/E-Learning noch einigen Erklärungsbedarf hat. Ich habe mich daher bemüht den Foliensatz so anschaulich wie möglich zu gestalten.

Purplsoc – Extended Submission and Leitner Lecture

Two news related to pattern in one post: (1) The submission period for the international purplesoc-workshop is extended till 31st of August. Read more on the purplsoc Website (2) The introductory lecture given by Helmut Leitner is as podcast with a huge amount of slides in our You-Tube canal available.

Taxonomie von Unterrichtsmethoden

Unter diesem Menü stelle ich Material zu meinem Buch „Taxonomie von Unterrichtsmethoden. Ein Plädoyer für didaktische Vielfalt“ zusammen. Das Kürzel „PDV“, das ich für die URL verwende, war die Code-Bezeichnung meines Buchprojekts und steht für „Plädoyer für Didaktische Vielfalt.“ Meine Taxonomie verknüpft acht didaktische Handlungsschichten mit sechs Beschreibungsebenen, die unterschiedliches Abstraktionsniveau besitzen. Im theoretischen Zentrum steht ein didaktisches […]

Reinhard Bauer promoviert mit Auszeichnung

Am Freitag, den 20. Juni hat Mag. Reinhard Bauer seine Dissertation erfolgreich verteidigt und mit Auszeichnung provomiert. Seine Arbeit “Didaktische Entwurfsmuster. Diskursanalyitsche Annäherung an den Muster-Ansatz von Christopher Alexander und Implikationen für die Unterrichtsgestaltung” beschäftigt sich mit der Frage, wie die im Kontext der Architektur entwickelte Mustertheorie von Christopher Alexander für die Unterrichtsgestaltung genutzt werden kann. Didaktische Entwurfsmuster sollen die häufig beklagte Lücke zwischen Theorie und Praxis überwinden und komplexe bildungstheoretische Anforderungen in realisierbare Unterrichtsentwürfe umsetzen helfen.

Google Scholar Profil erstellen

Als Nebenprodukt meiner Vorbereitung für einen interaktiven Workshop mit NachwuchswissenschaftlerInnen habe ich ein kleines Tutorial zu den ersten Schritten bei der Einrichtung eines Google Scholar Profils erstellt. Obwohl – für sich gesehen – jeder einzelne Schritte einfach ist – sind für ein effizientes Erfassen der eigenen Publikationen einige Punkte zu beachten, die nicht selbsterklärend sind.

Lernverhaltensanalyse in der Fernlehre – eine Fallstudie

Beim Startmodul des 8. Durchlaufs unseres Masterlehrganges eEducation habe ich meinen Kollegen und Freund em. Prof. Dr. Bernd Krämer eingeladen, einen Vortrag für die Studierenden meines Moduls „Bildungstechnologie I“ zu halten. Als Informatiker nahm Bernd einen bereits auf einer internationalen Konferenz gehaltenen Forschungsvortrag her und ergänzte ihm mit deutschsprachigem Material, wie z.B. dem Kompetenzmodells für informatisches Systemverständnis und informatorisches Modellieren sowie mit einer ausführlichen Beschreibung der angewendeten Methoden.