LMS in WordPress? – Didaktischer Mehrwert

Die Frage, die mich umtreibt lautet: Was kann ein LMS mit seiner Pflicht zur Registrierung selbstbestimmtes Lernen so unterstützen, dass es Vorteile gegenüber dem selbstorganisierten Lernen mit frei zugänglichen Bildungsressourcen (Open Educational Resources) bietet? – Das ist der zweite Teil von drei Artikeln.

LMS in WordPress? – Selbstbestimmtes Lernen

Ich habe vor kurzem recht begeistert über Namste! LSM, einen recht mächtigen Lernmanagement-System für WordPress geschrieben. Das hat aber natürlich gleich ein Problem aufgeworfen, das scheinbar meinen bildungspolitischen Ansichten diametral zuwider läuft: Warum ein offenes System, wie es mein Weblog darstellt, mit einem LMS wieder zusperren? – Das ist der erste Teil von drei Artikel.

Booktype: gemeinsam Bücher schreiben

Es gibt eine Neuigkeit aus meinem Department: Ab sofort bieten wir ein neues Werkzeug zum kollaborativen Schreiben und Publizieren von Büchern an! Booktype ist eine webbasierte Open Source Plattform die nach dem Single-Source Multi-Channel Publishing funktioniert. Dabei wird von einem Ausgangsdokument in die verschiedenen gewünschten Zielformate publiziert. Kein zusätzliches Formatieren mehr, wenn Sie Ihr Printbuch als E-Book herausgeben wollen oder ihr Buch-PDF für Bildschirmbetrachtung optimieren wollen. Der Zugang zu unserer Plattform ist unter donau-uni.booktype.pro frei und öffentlich zugänglich.

PURPLSOC 2015

Last week (Juli 3rd-5th) we hosted at our department the 1st Worldconference on Pursuit of Pattern Languages of Societal Change (PURPLSOC). This articles is a first (positive) review of the conference and tries to detect and enumerate elements responsible for the success of the conference. The 2nd PURPLSOC World-Conference will tale place in San Francisco from 28th-30th October 2016.

Mustersprachen und sozialer Wandel

Muster, Mustersprachen und deren Anwendung beschäftigen eine kleine, aber aktive Community seit Jahrzehnten. Die internationale Konferenz PURPLSOC 2015 von 3. bis 5 Juli 2015 an der Donau-Universität Krems will das theoretische Konzept von Christopher Alexander auch für die Praxis sozialen Wandels aufbereiten und bekannt machen. – Eine „Newcomers‘ Fair“ lädt am 3. Juli zum Kennenlernen der Anwendungsmöglichkeiten von Mustern in lockerer Atmosphäre ein. Die Teilnahme ist kostenlos!

Konzett-Smoliner promoviert mit Auszeichnung

Im Rahmen einer öffentlichen Defensio des Lifelong Learning Kollegs verteidigte Stefanie Konzett-Smoliner am 23. Juni in Wien mit Auszeichnung ihre Dissertation. Ich hatte diese Arbeit betreut und fungierte daher als Erstprüfer; mein Kollegen Josef Hochgerner vom Zentrum für Soziale Innovation (ZSI) war Zweitprüfer und Willi Berger Alpen-Adria Universität Klagenfurt (AAU) führten den Vorsitz der Kommission.

Rückblick und Vorschau zu Publikationen

Ich habe erst im Jänner begonnen meine Publikationen, die 2014 erschienen sind, einzutragen. Dabei habe ich bemerkt, dass es von dieser Seite der Veröffentlichungen ein recht erfolgreiches Jahr war – auch wenn ich (bzw. gerade deswegen) aus zeitlichen gründen mein Weblog im letzten Jahr etwas vernachlässigt habe. – Für 2015/2016 plane ich eine neue Buchpublikation und werde mich daher bei Zeitschriftenartikel weniger engagieren. (Allerdings habe ich erst unter Publikationen/Abstracts & Downloads den Stand auf Ende 2014 nachgetragen. Die anderen webbasierten Darstellungen meiner Publikationen muss ich erst noch aktualisieren.)

Kroatisch-Lexika im Internet

Diese Beitrag ist eine Artikelsammlung von Rezensionen zu zu Kroatisch-Lexika im Internet. Er ist ein Ergebnis meines Kroatien-Urlaubs 2014, wo ich – nach 25-jähriger Unterbrechung – einen zweiten Versuch mit dem Lernen der kroatischen Sprache begonnen habe. Zum Unterschied von damals, gibt es jetzt viele Ressourcen dazu im Internet. Ich war nicht nur überrascht, wie zahlreich und vielfältig diese Webseiten zum Kroatischen sind, sondern ganz besonders haben mich auch die dahinter stehenden Geschäftsmodelle interessiert. Ich plane diese Rezensionen durch Interviews mit den Webseiten-BetreiberInnen später noch (zu Fallstudien) auszubauen.

Junge ForscherInnen im Landesmuseum Niederösterreich

Unser Department war am 7. September mit dem Interactive Whiteboard von Smart Technologies im Landesmuseum Niederösterreich in St. Pölten. Bei der Veranstaltung konnten junge ForscherInnen – dem Generalthema des Nachmittags entsprechend – in die Welt der Ernährung eintauchen konnten.

Lebendiges Lernen gestalten

Im Rahmen der GMW-Konferenz halte ich heute ein Referat zum Artikel Lebendiges Lernen gestalten, den ich gemeinsam mit meiner Frau Ingrid Bergner geschrieben habe. Die Rückmeldungen der GutachterInnen haben gezeigt, dass der von uns diskutierte Zugang zum Thema Didaktik/E-Learning noch einigen Erklärungsbedarf hat. Ich habe mich daher bemüht den Foliensatz so anschaulich wie möglich zu gestalten.

Purplsoc – Extended Submission and Leitner Lecture

Two news related to pattern in one post: (1) The submission period for the international purplesoc-workshop is extended till 31st of August. Read more on the purplsoc Website (2) The introductory lecture given by Helmut Leitner is as podcast with a huge amount of slides in our You-Tube canal available.

Taxonomie von Unterrichtsmethoden

Unter diesem Menü stelle ich Material zu meinem Buch „Taxonomie von Unterrichtsmethoden. Ein Plädoyer für didaktische Vielfalt“ zusammen. Das Kürzel „PDV“, das ich für die URL verwende, war die Code-Bezeichnung meines Buchprojekts und steht für „Plädoyer für Didaktische Vielfalt.“ Meine Taxonomie verknüpft acht didaktische Handlungsschichten mit sechs Beschreibungsebenen, die unterschiedliches Abstraktionsniveau besitzen. Im theoretischen Zentrum steht ein didaktisches […]

Reinhard Bauer promoviert mit Auszeichnung

Am Freitag, den 20. Juni hat Mag. Reinhard Bauer seine Dissertation erfolgreich verteidigt und mit Auszeichnung provomiert. Seine Arbeit “Didaktische Entwurfsmuster. Diskursanalyitsche Annäherung an den Muster-Ansatz von Christopher Alexander und Implikationen für die Unterrichtsgestaltung” beschäftigt sich mit der Frage, wie die im Kontext der Architektur entwickelte Mustertheorie von Christopher Alexander für die Unterrichtsgestaltung genutzt werden kann. Didaktische Entwurfsmuster sollen die häufig beklagte Lücke zwischen Theorie und Praxis überwinden und komplexe bildungstheoretische Anforderungen in realisierbare Unterrichtsentwürfe umsetzen helfen.

Google Scholar Profil erstellen

Als Nebenprodukt meiner Vorbereitung für einen interaktiven Workshop mit NachwuchswissenschaftlerInnen habe ich ein kleines Tutorial zu den ersten Schritten bei der Einrichtung eines Google Scholar Profils erstellt. Obwohl – für sich gesehen – jeder einzelne Schritte einfach ist – sind für ein effizientes Erfassen der eigenen Publikationen einige Punkte zu beachten, die nicht selbsterklärend sind.

Lernverhaltensanalyse in der Fernlehre – eine Fallstudie

Beim Startmodul des 8. Durchlaufs unseres Masterlehrganges eEducation habe ich meinen Kollegen und Freund em. Prof. Dr. Bernd Krämer eingeladen, einen Vortrag für die Studierenden meines Moduls „Bildungstechnologie I“ zu halten. Als Informatiker nahm Bernd einen bereits auf einer internationalen Konferenz gehaltenen Forschungsvortrag her und ergänzte ihm mit deutschsprachigem Material, wie z.B. dem Kompetenzmodells für informatisches Systemverständnis und informatorisches Modellieren sowie mit einer ausführlichen Beschreibung der angewendeten Methoden.

Öffnung der Hochschulbildung für Erwachsene

Der Beitrag verweist auf eine europäisch und international vergleichenden Studie die sich mit trendsetzenden Aktivitäten an Hochschulen im Zusammenhang mit der Öffnung der Hochschulen für erwachsene Lerner/innen und ‚nicht-traditionelle‘ Studierende beschäftigt. Die Vergleichsstudie analysiert 20 ausgewählte Fallstudien zu weiterbildenden Studiengängen an Hochschulen. Die Fallstudien belegen exemplarisch die Variationsbreite von Aktivitäten zur Öffnung der Hochschulbildung für Erwachsene. Kernpunkt ist die Schaffung flexiblen Zugänge zur Hochschulbildung und die Entwicklung von flexiblen Studienprogrammformaten.

Pattern Languages and the Nature of Order: Call for Paper

A two-day workshop on „Pattern Languages and the Nature of Order“ will be hosted at Danube-University on November 14/15, 2014. The workshop is intended to stimulate the attention for pattern related work, both in the scientific community and the wider public, by showing its broad applicability and fruitfulness. It provides a forum for pattern researchers from a variety of fields as well as for the broader public to come together and discuss applications for pattern languages. Submit an extended abstract (2-4 pages long) until August 15th, 2014.

Bildungstechnologien in der Weiterbildung

Am 24. Mai haben ich im Rahmen einer Veranstaltung „Die Rolle der Universitäten in der Weiterbildung“ ein Grundsatzreferat zu den Möglichkeiten von Blended Learning in der Weiterbildung gehalten. Es gibt zwar einen umfangreichen Foliensatz mit vielen Grafiken, die darin formulierten Thesen habe ich nun auf mehrfache Anregung auch als Resumé zusammen gestellt. Herausgekommen ist eine Art Crash Course für E-Learning.

Pattern Languages and Christopher Alexander

June 17, Helmut Leitner – a specialist on pattern language – will give a talk at Danube University Krems (DUK) on Pattern Languages and Christopher Alexander. The goal of this lecture is to help interested scientists to get started with pattern languages and topics related to Christopher Alexander. Prerequisite knowledge is not necessary, but knowledgable people are invited as well. A thorough introduction and overview is given, but the lecture will race through the beginners level and move quickly to all kinds of research topics. There will be ample time for discussions and dialogue. Join us at 6pm at DUK, SE 3.4.

Double Blind Review auf dem Prüfstand: Ein Fallbeispiel

Der Beitrag analysiert an einem konkreten persönlichen Fallbeispiel einige Schwierigkeiten und Probleme von Double Blind Review-Verfahren für Conference-Proceedings.. Das Verfahren ist wenig effizient, weil aus zeitlichen Gründen häufig nur oberflächliches Feedback gegeben wird, sich GutachterInnen manchmal fachlich nicht zuständig fühlen aber aus zeitlichen Gründen doch zu einer Bewertung angehalten werden und weil (im besten Fall) nur wenig Personen viel Aufwand betreiben und daher die Lernchance für die Scientific Community und damit für die Weiterentwicklung der Wissenschaften eingeschränkt wird.

Der Beitrag schließt mit einem Aufruf an Experimenten zu Open Peer Review-Verfahren sich zu beteiligen und mitzuhelfen die Qualitätssicherung in der Wissenschaft zu verbessern.