Die Rolle der Universitäten in der Weiterbildung

Am 23./24. Mai haben sich im schönen Ambiente des Hotel Schloss Weikersdorf in Baden bei Wien etwa 30 Personen zusammengefunden um die Rolle der Universitäten in der Weiterbildung d.h. über der strategische Positionierung dazu zu diskutieren. Viele Führungskräfte (RektorInnen und VizerektorInnen für Weiterbildung) haben daran teilgenommen. Auf Einladung habe ich einen der vier Vorträge gehalten. Der mir vorgegebene Titel „Neue Medien in der Lehre: Dimensionen, Instrumente, Positionen“ hat mich ermutigt einen recht umfassenden Einblick zu den didaktischen Potentialen von Bildungstechnologien in der Weiterbildung zu geben.

Social Video Learning für Führungskräfte

Der Artikel verweist auf einen Erklär-Video von edubreak®CAMPUS – eine Online-Lernumgebung mit Schwerpunkt Social Video Learning für die Begleitung von reflexionsintensiven Blended Learning-Szenarien. edubreak®CAMPUS wird erfolgreich in der Ausbildung von Sporttrainern und Lehrern sowie Servicekräften und Managern eingesetzt. Er eignet sich besonders für die Weiterbildung nach dem Train-the-Trainer-Modell wo Sprache als zentrales Vermittlungsmedium alleine zu wenig ist.

Double Blind Review auf dem Prüfstand: Ein Fallbeispiel

Der Beitrag analysiert an einem konkreten persönlichen Fallbeispiel einige Schwierigkeiten und Probleme von Double Blind Review-Verfahren für Conference-Proceedings.. Das Verfahren ist wenig effizient, weil aus zeitlichen Gründen häufig nur oberflächliches Feedback gegeben wird, sich GutachterInnen manchmal fachlich nicht zuständig fühlen aber aus zeitlichen Gründen doch zu einer Bewertung angehalten werden und weil (im besten Fall) nur wenig Personen viel Aufwand betreiben und daher die Lernchance für die Scientific Community und damit für die Weiterentwicklung der Wissenschaften eingeschränkt wird.

Der Beitrag schließt mit einem Aufruf an Experimenten zu Open Peer Review-Verfahren sich zu beteiligen und mitzuhelfen die Qualitätssicherung in der Wissenschaft zu verbessern.

Open Peer Review

Mit der ersten Nummer unserer Open Access Zeitschrift iTel-Journal (Interdisziplinäre Zeitschrift für Technologie und Lernen) haben wir mit einem neuen Begutachtungsverfahren ein gewagtes Experiment unternommen: Offene Evaluierung (Open Evaluation oder auch Open Peer Review).

Bernhard Ertl – neue Professur am Department

Endlich darf ich offiziell bekannt geben, dass Bernhard Ertl von der Universität der Bundeswehr München mit 1. Juni die Professur für technologiegestütztes Lernen am Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien (IMB) antreten wird. Er wird als stellvertretender Departmentleiter dann gemeinsam mit mir die Geschicke des IMB inhaltlich, personell und finanziell verantworten.

Mikrogesellschaften – eine Horrorvision

Google, Facebook und viele andere „innovative “ Unternehmen fühlen sich von demokratischen Gesetzen eingeengt. Es wäre schon viel mehr möglich, wenn nicht diese veraltete „Technologie“ einer Demokratie wäre. Diese 230 Jahre alte Idee ist antiquiert, und behindert den (technischen?) Fortschritt.

10. FoWe: Social Video Learning

Letztes Wochenende (9./10. Mai 2014) fand die 10. Forschungswerkstatt zum Thema „Social Video Learning“ statt. Special Guest war Frank Vohle von der Gostthinker GmbH. Diese Forschungswerkstatt war zum ersten Mal in einem Blended Learning Modus organisiert, weil die eigene Erfahrung und der praktische Umgang mit der Software ein wichtiger Aspekt in der Diskussion war. (Foto © Michael Bernkopf (VetMed Wien).

IMB-Neuaufstellung: Inhaltlich und personell

Der Beitrag fasst im Rückblick einige Entwicklungen zusammen, die eine IMB-Neuaufstellung mit sich bringen werden. Ich berichte über sechs neue inhaltliche Aspekte, die erklären warum in den letzten fünf Monate mein Weblog praktisch stillgestanden ist. Es war für mich schwierig in einem sich kontinuierlich verändernden laufenden Prozess („moving target“) neue inhaltliche Beiträge und Schwerpunkte einzuordnen. Der Artikel macht deutlich, was in den kommenden nächsten Wochen an detaillierten Informationen auf diesen Seiten zu erwarten ist.

Strategies for Implementing ePortfolios

In einem Webinar werde ich meine Taxonomie der E-Portfolio Anwendungsfälle vorstellen, die auch im europäischen Zusammenhang eine interessante Perspektive bieten. Das Europortfolio Netzwerk, ein Projekt an dem mein Department beteiligt ist, zielt darauf ab, Praktiken, Ansätze und Konzepte aus den bisherigen Erfahrungen im europäischen Bildungsraum zu sammeln und vorzustellen, sowie eine Plattform für entsprechenden Austausch zu bieten.

eEducation – Theorie und Werkzeuge lernen

Im Rahmen unseres Masterlehrgangs eEducation entstehen immer wieder praktische Ergebnisse. Sie sind der Teil der Arbeitsaufgaben und Projektarbeiten. Ein Beispiel für diese Praxisrelevanz ist der eTool-Kompass, ein Filter zur Suche von Web 2.0 Werkzeugen.

Weihnachten – besinnlich & lustig!

Dieser vorweihnachtliche Beitrag verlinkt zu einigen lustigen YouTube-Videos. Natürlich – wie sollte es anders sein – zum Thema E-Learning.

Forschungswerkstatt Cyber Crime

Am 13./14. Dezember fand unsere 9. Forschungswerkstatt statt. Diesmal war das Thema CyberSafety und zum ersten Mal haben wir dieses Format für Weiterbildung in Englisch durchgeführt. Unser „Special Guest“ war Prof. Dr. Wouter Stol, Professor an Open University of The Netherlands sowie an der NHL University of Applied Sciences Leeuwarden.

Austria-Forum: ein interessantes Experiment

Seit voriger Woche bin ich als „Spezialist“ für Pädagogik offizielles Mitglied des Editorial Boards des Austria-Forums. Das Austria-Forum ist ein Projekt des gemeinnützigen Vereins „Freunde des Austria Forums“ und zielt ab auf ein Wissensnetz und Informationsportal mit vorwiegend Österreichbezug. Für mich ist aber nicht nur dieser inhaltliche Bezug wichtig, sondern ich sehe darin auch ein bildungstechnologisches Experiment.

edu-sharing Workshop 2013

Von 05. bis 06.Dezember bis findet ein edu-sharing Workshop statt. E-Learning-Akteure/-innen aus Schulen und Hochschulen sind eingeladen, um Ideen, mögliche Aktivitäten und Kooperationspotentiale für ein Bildungsbereiche-übergreifendes Teilen von Lern- und Wissensinhalten zu diskutieren.

Blog-Pause beendet

In diesem kurzen Beitrag lege ich die Gründe dar, warum ich seit 5 Wochen mit dem Schreiben von Artikeln pausiert habe.

Neue Forschungsaspekte mit Literaturhinweisen

Ich habe in letzten Monat inhaltlich eine Reihe neuer Ideen für Vorträge und langfristigen Buchprojekten generiert. Bisher bin ich aber noch gar nicht dazu gekommen, darüber in meinem Weblog zu berichten. Aus Zeitgründen daher eine kurze Zusammenfassung, was sich im letzten Monat bei mir Inhaltliches getan hat.

Donau-Universität Krems wird Mitglied der European School of Social Innovation

Am 10. Oktober 2011 fiel der offizielle Startschuss für die Initiative „European School of Social Innovation“ am Zentrum für Soziale Innovation (ZSI) in Wien. Ziel der Maßnahme ist die Systematisierung und Verbreitung des Wissens über soziale Innovationen. Nun tritt auch der Master-Lehrgang „Master of Arts in Social Innovation“ der Donau-Universität Krems dem Netzwerk bei. Am 24. Oktober 2013 wird der Einstieg am „Ö1 Open Innovation Forum“ im Radiokulturhaus Wien offiziell verkündet.

Abstraktionsprozess und didaktische Entwurfsmuster

Christian Kohls und ich haben ein Paper für die PLoP2013 erstellt. Wir denken dabei über die verschiedenen Formen und Hierarchieebenen beim Prozess des Abstrahierens für didaktische Entwurfsmuster nach.

Birgit Wolf promoviert mit „Sehr Gut“ in Barcelona

Gratulation an Birgit Wolf, die ihr Doktoratsstudium an der Universitat Autònoma de Barcelona mit „Sehr Gut“ abgeschlossen hat! Frau Wolf ist neue wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentrum für Bildungstechnologische Forschung an meinem Department und verstärkt unser Team mit Forschungsfragen zu Gender, Macht/Gewalt und Inklusion – alles natürlich im Zusammenhang mit interaktive Medien und Bildungstechnologien.

H-Index: Leitfaden durch den Zoo der Publikationsindizes

Ich halte am 26. November an der DUK ein Weiterbildungs-Seminar zu Thema Wie manage ich meinen Publikationsindex?. Dieser Beitrag ist der zweite Schritt der Vorbereitung dazu. (Der erste Schritt war eine Kritik am Journal Impact Factor.) Nachfolgend stelle ich die Vor- und Nachteile des H-Indexes zusammen und zeige, wie komplexe bibliometrische Auswertungen mit unterschiedlichen Maßzahlen vorgenommen werden können.