LaTeX: Der Stoff aus dem meine Träume (der letzten Tage) sind

Der nachfolgende Beitrag war ursprünglich als eine Zusammenfassung meiner ersten Erfahrungen mit LaTeX geplant. Beim Schreiben aber hat er sich nach allen Richtungen ausgedehnt: Ausgehend von einem speziellen Problem der Literaturverwaltung habe ich begonnen über allgemeine Problemen von Open Source Software und einer (angedeuteten) Kritik an der kapitalistischen Produktionsweise zu reflektieren und dabei auch Literatur verarbeitet, die ich in den letzten beiden Monaten gelesen habe. So ist der Beitrag zu einem Rundumschlag, zu einem sich nach allen Seiten ausdehnendes Ungeheuer geworden: Mir aber haben diese Reflexionen Spass gemacht und vielleicht gefallen sie Ihnen auch?

LaTeX am Mac

Mit einem halben Jahr Verspätung habe ich nun jetzt endlich wieder die Arbeiten am Wissenschaftlich.Arbeiten.Buch aufgenommen (siehe dazu auch meinem Beitrag vom April 2007). Ich habe mir die Zeit um die Weihnachtsfeiertage so gelegt, dass ich zumindest 10 Tage komplett frei für die Arbeiten daran habe. (Wie meistens wenn ich mich auf inhaltliche Arbeiten konzentriere, habe ich das regelmäßige Bearbeiten meiner Mails mal für einige Tage suspendiert. Über 200 Mails warten –  und müssen es auch weiterhin tun …) auf ihre Bearbeitung. Das Bearbeiten von Mails holt mich immer auf die aktuelle Tagesaktivität „herunter“ und verhindert sowohl durch den hohen Zeitverlust – aber auch durch die gedanklichen „Verwicklungen“ – die Konzentration auf großräumige wie auch spezialisierte Gedankengänge.)

Stumm aber nicht ideenlos

Im letzten Monat ist es wieder recht still um mein Weblog geworden.  Das entspricht jedoch gar nicht meinen inhaltlichen Aktivitäten bzw. inhaltlichen Fortschritten. Oder auch anders – genau umgekehrt – ausgedrückt: Es widerspiegelt gerade meine neuen inhaltlichen Aktivitäten: Gerade weil ich mich auf inhaltliche Fortschritte konzentriert habe, hatte ich keine Zeit meine Homepage bzw. Weblog parallel dazu zu führen.

MEDIDA-PRIX Stellenausschreibung

Wieder einmal eine Stellenausschreibung in eigener Sache: Wir suchen für die inhaltliche Ausrichtung und organistorische Leitung des MEDIDA-PRIX eine/n wissenschaftliche/n Projektmitarbeiter/in. Ende der Ausschreibungsfrist ist der 23.11.2007.

E-Learning Vernetzungstreffen

Am 7.11.2007 fand in den Räumen des E-Learning Centers der TU-Wien ein Vernetzungstreffen von E-Learning Verantwortlichen der Hochschulen der Ostregion von Österreich (Wien und die weitere Umgebung) statt. Die relativ informell angekündigte Veranstaltung war ein voller Erfolg, weil fast alle E-Learning Center vertreten bzw. ihr Interesse an einer Mitarbeit per Mail oder Telefon mitgeteilt hatten.

Details zur MEDIDA-PRIX Ausschreibung

Soeben habe ich den die Stellenausschreibung zum MEDIDA-PRIX als Nachricht gepostet. Es folgen hier nun einige Details:

Didaktische Profile von E-Learning Szenarien

Am Montag, den 5.11.07 hielt ich im Rahmen des Wissenschafterinnenkolleg Internettechnologien (WIT) der Fakultät für Informatik der TU Wien einen Vortrag mit dem Thema: „Brauchen die neuen Medien eine neue Didaktik?“. Bei diesem Vortrag stellte ich zum ersten Mal die von mir herausgearbeiteten 12 didaktischen Dimensionen zur öffentlichen Diskussion.

Die Macht der neuen digitalen Unordnung

In seinem neuen Buch „Everything Is Miscellaneous. The Power of the New Digital Disorder“ kritisiert David Weinberger hierarchische Kategorisierungssyteme. Wer die Welt in trennscharfen Kategorien einteilen will, verkennt nicht nur, dass alles mehrere Seiten hat und von mehreren Perspektiven betrachtet werden kann, sondern hat auch nicht die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung verstanden.

Wissen managen mit Web 2.0

Am 27.09.2007 hielt ich im Rahmen einer Veranstaltung von Click & Learn der Firma Badegruber & Partner in Linz einen Vortrag zu den Einsatzmöglichkeiten von Social Software in Unternehmen. Am Abend gab es dann ein Kamingespräch mit Interessierten, wo ich – quer durch den E-Learning „Gemüsegarten“ mit den TeilnehmerInnen Zukunftsaspekte von E-Learning diskutierte.

Zeiten ändern sich

Es gab einmal eine Zeit, wo der Informationsfluss bezüglich Internet in unserer Familie eine Einbahnstraße war: Von mir zu meiner Frau. Nun, das hat sich inzwischen grundsätzlich geändert. Meine Frau führt nicht nur ihr eigenes Weblog Softskills, aus dem ich immer wieder Anregungen bekomme, sondern weist mich auch extra immer wieder auf interessante Sachen hin. So habe ich beispielsweise den Hinweis auf den Video von Michael Wesch zum Web 2.0 The machine is us/ing us, den ich inzwischen selbst in mein Weblog aufgenommen habe und auch bei Vorträgen immer wieder vorzeige, von ihr bekommen.

Winterzeit – (K)eine Stunde gewonnen

Heute wurde uns (angeblich) wieder eine Stunde geschenkt. Früher habe ich mich über den Tag von der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit sehr gefreut: Eine Stunde länger schlafen! In den letzten Jahren hat sich meine Freude allerdings in zunehmenden Maße in Ärger verwandelt. Das hängt aber nicht mit meiner  „senilen Bettflucht“ zusammen, die mich sowieso mit zunehmenden Alter immer früh(er) aufwachen lässt. [Meine MitarbeiterInnen können davon ein Lied singen, wenn sie bereits am Morgen, wenn Sie den Computer einschalten mit Mails von mir überflutet werden.] Nein, es sind gerade die „Segnungen“ unserer technologisch geprägten Zivilisation, die uns diese (scheinbar gewonnen) Stunde wieder stiehlt.

Von der Ordnung ungeordneter Informationen

Ein wichtiger Punkt der Argumentation in Weinbergers Buch Everything Is Miscellaneous ist es, die wesentlichen Unterschiede zwischen physikalischen Objekten (also der Welt der Atome und Moleküle) und digitalisierten Objekten (also die Welt der Bits und Bytes) deutlich zu machen. Das nachfolgende Beispiel des Supermarkts, bzw. des Bücherregals kann dazu vielleicht eine erste Annäherung bieten:

Lesemarathon für 3 Dissertationen

Die letzten 14 Tage war ich wieder einmal völlig im Stress. Diesmal war es aber nicht durch Termine, Referate etc. verursacht, sondern — durch Lesen. Ich wusste gar nicht, dass auch bloßes Lesen Adrenalin in großen Mengen produzieren kann: 😉 Gleich 3(!) Dissertationen wurde praktisch zur selben Zeit fertig und mussten wegen knapper Deadlines gelesen und begutachtet werden. Schon ein eigenartiger Zufall: Meistens tut sich Monate lang in dieser Hinsicht gar nichts, 1-2 Dissertationen pro Jahr ist bisher mein üblicher Schnitt gewesen.

Der Stress hat sich aber ausgezahlt. Alle drei Dissertationen hatten einen starken Bezug zu meinen eigenen Forschungsthemen und brachten mir selbst sehr viele Anregungen:

Gestaltungsebenen von E-Learning

Heute habe ich die Keynote im Rahmen der 2. Fachtagung für E-Learning in Wien. Erstmals habe ich systematisch mein schon mehrmals in Referaten erwähntes didaktischen Schichtenmodell auf Aspekte der didaktischen Gestaltung angewendet.

2.Runde der bt talks

Mit einem Vortrag von Sabine Graf über „Adaptivität in Lernplattfomen“ ist die Veranstaltungsreihe meines Departments für „Interaktive Medien und Bildungstechnologien“ in die zweite Runde gegangen. Als generelles Thema der 4 Veranstaltungen im WS 2007/08 dient das Spannungsfeld zwischen Adaptivität bis Adaptierbarkeit.

Privat-Universitäten in Österreich

Im Zusammenhang mit der geplanten Neugründung einer privaten medizinischen Universität in Krems und der damit einhergehenden Neupositionierung der Donau-Universität Krems habe ich mir mal einen Überblick zu den österreichischen Privat-Universitäten verschafft.  Ich wollte mal einen Eindruck über Studienangebot, Anzahl der Studierenden und Preise bekommen.

In Österreich können seit dem Jahr 1999 Privat-Universitäten gegründet
werden. Das diesbezügliche Bundesgesetz über die Akkreditierung von
Bildungseinrichtungen als Privatuniversitäten
(Universitäts-Akkreditierungsgesetz – UniAkkG), BGBl I Nr. 168/1999, in
der Fassung BGBl I Nr. 54/2000 stellt die gesetzliche Basis dar.

Nochmals Lernstile

Am Dienstag voriger Woche referierte Sabine Graf im Rahmen unserer Veranstaltungsserie „bt talks“ über „Adaptivität in Lernplattfomen – Wie können Lernstile erkannt und berücksichtigt werden?“. Siehe ausführlich dazu meine Notiz unter News. Ergänzend möchte ich hier noch einige weitere kritische Anmerkungen zur Lernstildebatte anfügen.

3 neue Veröffentlichungen

Heute habe ich endlich 3 Artikel, die ich bereits im Frühjahr geschrieben habe, auf meine Homepage zum allgemeinen Download freigegeben. Erst in den letzten beiden Wochen sind die betreffenden Bücher erschienen und meine Beiträge damit zitierfähig geworden. Zwei Beiträge sind in Büchern erschienen, die zum ersten Mal auf der GMW-Konferenz in Hamburg (12-14 September 2007) öffentlich vorgestellt wurden. Ein weiterer Beitrag ist im Tagungsband der DeLFI Tagung in Siegen erschienen, die eine Woche später stattfand.

Strukturmodelle für Blended Learning Szenarien

Schon seit einiger Zeit denke ich über strukturelle Modelle für Präsenzunterricht (face-to-face; f2f) und E-Learning nach. Gibt es ein optimales „Mischungsverhältnis“? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Strukturierung dieser beiden Unterrichtsmethoden und den Lernzielen? – In einem Vortrag an der TU Wien, der nun auch als foliengestützer Podcast erhältlich ist, lege ich am Beispiel der Planung von 3-ECTS Blended Learning Szenarien an der Donau-Universität Krems meine Ideen dazu erstmals öffentlich dar.

bt talks mit Theo Bastiaens eröffnet

Ende Februar wurde unsere neue Veranstaltungsreihe „bt talks“ (bt steht für Bildungstechnologie) mit einem Vortrag von Prof. Theo Bastiaens von der FernUniversität in Hagen eröffnet. Mit den in Zukunft regelmäßig stattfindenden bildungstechnologischen Diskussionen wollen wir einen Beitrag zum Aufbau einer Forschungskultur zur Thematik von E-Learning am Campus Krems aufbauen.